Designer-Lexikon Gucci

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Design, Eleganz und Qualität „Made in Italy“ – kaum ein anderes Label steht so für italienischen Stil wie Gucci. Seit mehr als 90 Jahren fertigt Gucci qualitativ hochwertige Luxusgüter mit modernem und gleichzeitig zeitlosem Glamour. Guccio Gucci gründete 1921 in seiner Heimatstadt Florenz ein Lederwarenunternehmen und ein kleines Geschäft für Gepäckwaren.

 

Gucci vereint Tradition und Innovation

 

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Inspiriert wurde er in London von der Ästhetik des englischen Hochadels. Dieses Stilbewusstsein wollte Gucci mit der besonderen Handwerkskunst in Italien verbinden.

Im Zusammenspiel von Modernität und Geschichte, Innovation und Handwerkskunst, Aktualität und Eleganz liegt bis heute die Stärke des Unternehmens Gucci seine Stärke. Handtaschen, Schuhe, Mode, Kinderkleidung, Lederwaren, Schmuck und Düften – inzwischen ist das Sortiment des Hauses stark gewachsen.

 

Gucci, das Jet-Set-Label

 

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Frida Giannini
Vom Reitsport inspiriert zog das Design von Gucci früher vor allem aristokratische Pferdeliebhaber an, heute liest sich die Liste der prominenten Träger wie das „Who is Who“ des internationalen Jetsets: Beyoncé, Madonna, Grace Kelly, James, Franco, Lady Di, Jane Fonda oder Gucci-Gesicht Charlotte Casiraghi sind nur eine kleine Auswahl.

Stardesigner Tom Ford hat es geschafft, Gucci wieder Glamour einzuhauchen, nachdem das Luxuslabel in den 90ern . Seit 2003 hat Frida Giannini die kreative Leitung inne, sie interpretiert viele Gucci-Klassiker wie das Flora-Seidentuch oder Motive aus dem Reitsport neu und vereint sie modernem Sex-Appeal.

 

Gucci auf einen Blick:

 

Gründung: 1921, Florenz

Chefdesignerin: Frida Giannini

Markenzeichen: Farbkombination Grün/Rot/Grün, das Doppel-G-Logo, Tasche mit Bambusträgern in Sattelform („Bamboo-Bag“), Flora-Seidentuch

Website des Labels: www.gucci.com

 

Die Kollektionen von Gucci:

 

Bei Gucci wird der nächste Sommer verführerisch dunkel. Viel Schwarz, ein paar gedeckte Farben und dazu transparente Stoffe. Die kimonoähnlichen Schnitte sorgen derweil für Gemütlichkeit. Mit Federn an Armen und auf der Brust kreiert Frida Giannini Märchenwesen. Hautenge Lederkleider, Netzstoffe oder Schlangenstiefel erzählen hingegen von starken Business-Frauen mit Sex-Appeal Zu „Aristokratischer Purismus” feuerte Frida Giannini in Koralle, Türkis und Zitrus. Pur: kegelförmige Schnitte. Sinnlich: tiefe Schlitze, Cut-outs. Plus: japanisch inspirierte Drucke und Kimono-Styles.  Kontrastreich: Wie fließende Schatten umspielen die dunklen Stoffe Guccis neuer Kollektion ihre Trägerin. Kühles Leder und weicher Samt treffen auf zweilagige Tüllkleider.

[kein Linktext vorhanden]  Zum 90. Gucci-Jubiläum schenkte Chefdesignerin Frida Giannini dem Modehaus und seinen Fans eine mondäne und dekadente Kollektion mit 70er-Jahre-Glamour Gezähmte Sexiness ist nächsten Winter angesagt – geht es nach Frida Giannini. Sanfte Farben wie Beige dominieren die Tagesgarderobe, Lingerie-Looks abends. Fließende Sarouel-Hosen, Taillengürtel mit Quasten, Kleider mit Metall-Bestickungen: Frida Giannini lässt von orientalischen Märkten träumen Willkommen im nächsten Jahrhundert! Bei der Schau von Gucci machen wir eine Zeitreise. Denn hier kommen futuristische Stoffe und Schnitte zum Einsatz. Wenn die Sonne im kommenden Winter zu grell sein sollte, könnte eine Gucci-Brille Abhilfe schaffen. Das ist aber nicht das einzige Accessoire, das den Glam-Rock-Look von Gucci cool und sexy macht.

 

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