Designer-LexikonLouis Vuitton

von AMICA Online Autorin
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© Bloomberg

1854 eröffnete der gelernte Kistenmacher und Packer Louis Vuitton sein erstes Geschäft in Paris, das sich auf „Verpackungen für Mode“ spezialisiert hatte. Die so genannte Krinolinenmode, ausladende Röcke und Kleider, in denen Frauen kaum durch die Tür kamen, stellten die Trägerinnen und ihr Gefolge vor große Schwierigkeiten bei den Reisevorbereitungen.

© Archives Louis Vuitton
Louis-Vuitton-Posteranzeige aus dem Jahr 1887
Um die pompösen Gewänder der reichen Pariserinnen zu verstauen, entwickelte der Unternehmer Vuitton spezielle Koffer aus wasserdichtem Leinen. Um die Stücke unverwechselbar zu machen, wurden auf die Farbschicht die Wappen und Monogramme der Eigentümer gemalt. Diese Technik avancierte zu seinem Markenzeichen.

 

Louis Vuitton wird hip

 

Heute sind die klassischen Lederhandtaschen von Louis Vuitton mit dem unverkennbaren Logo-Muster mit dem LV-Monogramm das Markenzeichen von Louis Vuitton.

1997 brachte Marc Jacobs frischen Wind in das Traditionsunternehmen und machte es zu einem der angesagtesten Labels weltweit. Er kreierte die erste Prêt-à-Porter-Kollektion, zeigte Leopardenmuster, 50ies-Kleider, zarte Lochspitze oder Fetisch-Looks – den Fans und Modekritikern gefiel sein Stil.

 

Marc Jacobs geht, Ghesquière kommt


© dpa/Louis Vuitton
Nicolas Ghesquière
2013 gab Marc Jacobs überraschend seinen Rückzug als Kreativdirektor bei Louis Vuitton bekannt, um sich mehr auf seine eigene Linie zu konzentrieren. In seine Fußstapfen trat Nicolas Ghesquière, der für seine visionären Kreationen bekannt ist und den Stil von Louis Vuitton noch einmal verspricht zu revolutionieren. 

Louis Vuitton ist heute als Hauptmarke des Großkonzerns Louis Vuitton Moët Hennessy das wertvollste Luxuslabel der Welt. Zur LVMH-Group gehören auch Labels wie Donna Karan, Fendi, Kenzo, Givenchy und Marc Jacobs.


Louis Vuitton auf einen Blick:

 

Gründung: 1854, Paris

Chefdesigner: Nicolas Ghesquière

Markenzeichen: Lederhandtaschen mit dem LV-Monogramm

Website des Labels: www.louisvuitton.de

 

Die Kollektionen von Louis Vuitton:

 

Bei Hermès schlugen sich die Models in die Büsche. Das Traditionshaus präsentierte tropische Riesenprints, Naturfarben und Schlichtheit. Kurz: klassisch Schönes für erwachsene Frauen.  Unweibliche Oberteile, Stiftröcke und taillierte Flanellhosen, alles in dunklen Farbtönen, nur weiße Blusenshirts blitzten durch. Die Looks von Christophe Lemaire könnten französischer nicht sein. Für Hermès eint Christophe Lemaire Paisley-Prints, kantige, androgyn angehauchte Designs und viel Kroko-Leder zu einer eklektischen Kollektion, deren roter Faden die Liebe zu verspielten Details ist.[kein Linktext vorhanden] Mit Pfeil und Bogen, Ponchos und Capes, sowie viel Leder pirschte sich Christophe Lemaire erstmals an die Hermès-Kundinnen an – und ergatterte viele gute Kritiken [kein Linktext vorhanden] Spiel, Satz, Mode heißt es jetzt bei Hermès. Denn Designer Jean-Paul Gaultier nahm sich retro Tennis-Outfits zum Vorbild und mischte sie mit zeitlosen Klassikern Mit Schirm, Charme und Melone ermittelte Jean Paul Gaultier seine Hermès-Trends für kommenden Winter – angelehnt an die britische Agentenserie der 60er Jahre Fliegerbrillen, Overalls und Bomberjacken – Jean Paul Gaultier schickte das Publikum auf eine Zeitreise zurück in die 40er-Jahre. Trotz dieses Mottos braucht frau keine Lizenz zum Fliegen, denn die neue Kollektion ist durchaus alltagstauglich.

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