Designer-LexikonTommy Hilfiger

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Tommy Hilfiger stieg bereits in jungen Jahren ins Modebusiness ein.
Bereits im zarten Alter von 18 Jahren begann sich Thomas Jacob Hilfiger für Mode zu interessieren und eröffnete 1969 gemeinsam mit zwei Highschool-Freunden mit Ersparnissen von 150 Dollar die Boutique „People’s Place“. Damals ahnte noch niemand, dass Hilfiger Jahrzehnte später in einem Atemzug mit den US-Ikonen der Mode, Ralph Lauren, Perry Ellis oder Calvin Klein, genannt werden würde.

Mit seinem Umzug nach New York City wollte Tommy Hilfiger 1979 endgültig als Modedesigner durchstarten. Eine schicksalhafte Begegnung des Jahres 1984 legte den Grundstein seines heutigen Modeimperiums: Mohan Murjani, ein indischer Geschäftsmann, plante bereits seit längerer Zeit den Launch eines Modelabels für Herrenbekleidung. Er wurde auf Hilfiger aufmerksam, der zu dieser Zeit als selbstständiger, aber noch unbekannter Designer tätig war. Murjani sah in Hilfigers ersten Erfahrungen als Unternehmer viel Potenzial.

Tommy Hilfiger schickte seine Models bei der Präsentation seiner FW 2014/15-Kollektion von New York in die Berge. In kuscheligen Parkas und Karos stolzierten sie durch eine romantische Schneekulisse.Eine jahrelange Geschäftsbeziehung war geboren: 1985 präsentierte das Label Tommy Hilfiger seine erste Kollektion. Dominierend waren die heute typischen Looks des Designers – sportlich bis klassische Outfits, die das Lebensgefühl vieler Amerikaner in textiler Interpretation spiegelten.

Skandal-PR am Times Square

Bereits kurze Zeit nach dem Launch diskutierte ganz New York über den Design-Newcomer nach einer gelungenen PR-Maßnahme: Eine Billboard-Werbung am berühmten Times Square sagte aus, Tommy Hilfiger sei einer der größten amerikanischen Designer. Die Großen der Branche waren entsetzt über so viel unternehmerisches Selbstbewusstsein, die Aufmerksamkeit der Massen hatte diese Kampagne allerdings erfolgreich gesichtert. Bereits zwei Jahre nach der Gründung des Labels breitete sich der Modekonzern nicht nur innerhalb Amerikas schlagartig aus, sondern auch auf internationalem Boden.

1990 konnte der Namensgeber des Labels auf einen gigantischen Umsatz von 25 Millionen Dollar blicken. Im selben Jahr ging Tommy Hilfiger an die Börse, 2005 verkaufte er sein Unternehmen an das Investment-Unternehmen Apax Partners. Seit 2010 gehört das Modelabel zum Konzern Phillips-Van Heusen, Hilfiger selbst ist Direktor. Heute existiert kaum ein Land, auf dessen Boden kein Tommy Hilfiger-Store zu finden ist, egal ob Indien, Mexiko oder im Fernen Osten. Weltweit begeistert der Preppy-Style Hilfigers und lässt auch Nicht-Amerikaner einen Hauch des USA-Feelings spüren.

Tommy Hilfiger auf einen Blick

 

Gründung: 1985, New York

Chefdesigner: Tommy Hilfiger

Markenzeichen: Das unverkennbare rot-weiß-blaue Logo auf klassischen Polo-Shirts

Website des Labels: www.tommy.com

 

Die Kollektionen von Tommy Hilfiger

Tommy Hilfiger bringt den Strand in die Stadt und lädt zum Abtauchen ein. Statt luftiger Stoffe, gibt es Poloshirts aus neopren-ähnlichen Materialen – inklusive sportlicher Trikot-Kleider.   Tommy Hilfiger ließ sich für die nächste Wintersaison von Karos und Hahnentrittmuster inspirieren. Klassisch geschnittene Miniröcke und Mäntel mit Pelzbesatz kombinierte er sexy mit Kniestrümpfen. Mit Leichtigkeit segelt die Mode von Tommy Hilfiger durch die Großstadt: Streifen an Anzügen, Kordelelemente und Neckholder-Badeanzüge. Lässig wird es mit zeltartigen Kleidern und Oversize-Pullovern. Die Kollektion erinnert an vornehme, englische Reitschulen. Burgunderrot und Mitternachtsblau, vereint mit Elementen der Streetwear, erheben den Reiterlook zu hoher Schnittkunst. Das Label des amerikanischen Selfmademans feiert dieses Jahr 25-jähriges Jubiläum und bleibt seiner preppy Linie treu. Wir gratulieren, genau wie Jennifer Lopez, Bradley Cooper & Co.! Mit amerikanisch-lässiger Sportswear wurde Tommy Hilfiger bekannt. Zum 25. Label-Jubiläum tuned er nun Kultstücke auf modern und mixt Androgynes mit Femininem

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