Designer-Porträt Liebig

 

Ob für Geschäftstermin, Abendessen oder Party – ein schlichtes Seidenkleid von Sandra Liermann wappnet für alle Fashion-Fälle. Und plötzlich wird aus praktisch schön.
Text: Veronika Schaller
© PR
"Sie kennen das sicher auch“, vermutet Sandra Liermann: „Morgens steht ein wichtiger Geschäftstermin an, abends trifft man sich mit Freunden zum Essen, danach geht es noch in eine Bar und es bleibt keine Zeit sich umzuziehen.“

Dafür hätten ihr Kleider gefehlt, die man schnell überwirft. Kleider, in denen man sich bei jedem Anlass wohlfühlt, die man leicht up- und downdressen kann. Und: „Kleider, die wenig Platz im Koffer beanspruchen und die entknittert sind, wenn man sie ein Mal in die Dusche hängt.“

Also gründete die Selfmade-Designerin im Sommer 2009 zusammen mit Geschäftsparternin Olivia Pflugfelder ein eigenes Label, taufte es „Liebig“ nach dem Mädchennamen ihrer Großmutter, zeichnete Entwürfe und setzte sich mit einer Schnittmacherin zusammen.
Lieblingskleider von Liebig
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Qualität statt raffinierte Schnitte

"Von besonderer Couture-Kunst“, seien ihre Kreationen nicht, so Liermann. Die Qualität der Verarbeitung stehe dagegen im Vordergrund. Den Stoff aus Seide mit einem Elasthananteil von acht Prozent (hier kommt wieder die Knitterfreiheit ins Spiel), lässt sie deshalb extra anfertigen.

Inspirationen für ihre „schönen Gebrauchsgegenstände“ holt sich Sandra Liermann auf ihren Reisen als Moderedakteurin, bei Schauen, auf der Straße und bei Blogs.

Irgendwann, das sei ihr Ziel, wolle sie sich einen Namen für schlichte Kleider gemacht haben, die man mehr als eine Saison lang tragen könne und die viel Raum für Persönlichkeit ließen.
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