Designer-Porträt Arrondissement Aq1
Bei Christina Arend formen sich klare Linien und avantgardistische Schnitte zu einer großen Einheit. Extravagante Accessoires wie Fransen-Geliederketten machen ihre Looks einzigartig.
Text: Veronika Schaller
© PR
Das trifft sich gut. Denn die Designerin aus München ist viel unterwegs, seit sie im Januar 2009 die erste Kollektion ihres Labels Arrondissement Aq1 während der Fashion Week in Berlin zeigte. Für ihre Frühjahr-Sommer-Kollektion 2010 wurde sie mit dem „Premium Young Designer Award“ im Bereich Accessoires ausgezeichnet. Es folgten überschwängliche Positiv-Kritiken für ihre Schau im Juli 2010 und die Nominierung für den „New Faces Award“ von BUNTE. Angeschoben wurde diese raketenartige Karriere von Christina Arends Leidenschaft und Liebe zur Mode. „Von Klein auf war es eine Art Automatismus, der letztlich dazu führen musste, dass ich mein eigenes Label haben würde“, sagt die 25-Jährige, die nach ihrem Modedesign-Studium auch bei Kaviar Gauche in Berlin, bei Jasmine Di Milo in London und Fendi in New York gearbeitet hatte.
Jetzt designt sie für sich und die „individuelle, freigeistige, unabhängige und selbstbewusste“ Aq1-Kundin mit klaren Linien und futuristischem Twist. Zum Beispiel schwingende Röcke, Bodys im Bondage-Style, fließende Shirts. „Meine Teile sind tagsüber oder abends toll einsetzbar, bequem tragbar. Die Accessoires sind die beste Ergänzung fuer jedes Outfit“, sagt Christina Arend.
Überhaupt die Accessoires. Lange Lederketten mit Fransen aus Gliederkettchen, Lederschleifen-Gürtel mit XL-Nieten, transparente Haarbänder mit Mauseohren – für sie ist Arrondissement Aq1 berühmt. Und für das Konzept des großen Ganzen.
Auch der Name des Labels ist Teil davon: Weil „Arend“ im Niederländischen Adler bedeutet und ihr Label ebenso unabhängig und stolz sein soll, wählte sie den lateinischen Code für den Greifvogel, „Aq1“.









powered by plista












