Kirschwangig und sexyHausfrau im Korsett

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„Seit Betty Page hat kein Fetischmodel die Welt so inspiriert wie Dita von Teese“, schrieb der Playboy.


Hugh Hefner, der Sex vor der sexuellen Revolution noch aus eigener Erfahrung kennt, ließ Dita 2004 nicht nur auf der Party zum 50. Geburtstag des Heftes auftreten, sondern brachte sie bereits 2002 in Pin-up-Pose aufs Playboy-Cover. Von da an war sie berühmt, denn „das Playboy-Cover ist so etwas wie der Hollywood-Walk-of-Fame für nackte Frauen“, konstatiert Dita.

Inzwischen weltbekannt, zündete sie die nächste Stufe in Richtung Popularität: Sie stattete die Kunstfigur Dita mit Zügen einer „normalen“ Frau aus. „Ohne glamouröses Make-up, Frisuren und Kleider bin ich keine große Schönheit“, flötete sie in Interviews. „Ich habe mich selbst erfunden. Also kann jedes Mädchen das nachmachen und das ist doch toll.“ Das feuerte die Phantasie ihrer Fans einmal mehr an. Kunstfiguren leben von den Projektionen des Publikums. Davon, was andere in sie hineinphantasieren. „Sie ist der neue Superstar des Unterbewusstseins“, schwärmt der New Yorker Kultautor Glenn O’Brian.

Hugh Hefner, der Sex vor der sexuellen Revolution noch aus eigener Erfahrung kennt, ließ Dita 2004 nicht nur auf der Party zum 50. Geburtstag des Heftes auftreten, sondern brachte sie bereits 2002 in Pin-up-Pose aufs Playboy-Cover. Von da an war sie berühmt, denn „das Playboy-Cover ist so etwas wie der Hollywood-Walk-of-Fame für nackte Frauen", konstatiert Dita.

Inzwischen weltbekannt, zündete sie die nächste Stufe in Richtung Popularität: Sie stattete die Kunstfigur Dita mit Zügen einer „normalen“ Frau aus. „Ohne glamouröses Make-up, Frisuren und Kleider bin ich keine große Schönheit“, flötete sie in Interviews. „Ich habe mich selbst erfunden. Also kann jedes Mädchen das nachmachen und das ist doch toll.“ Das feuerte die Phantasie ihrer Fans einmal mehr an. Kunstfiguren leben von den Projektionen des Publikums. Davon, was andere in sie hineinphantasieren. „Sie ist der neue Superstar des Unterbewusstseins“, schwärmt der New Yorker Kultautor Glenn O’Brian.

Der perverse Sänger und die Stripperin

Es dauerte dann nicht mehr lange, ehe eine andere Kunstfigur auf Dita aufmerksam wurde. Seit rund zwei Jahren sind die kirschwangige Stripperin und Marilyn Manson, der zum „Antichrist“ stilisierte Schockrocker mit Leichenteint nun ein Paar. Ihrer Karriere als Glamour-Ikone des 21. Jahrhunderts hat diese Liaison den letzten Schliff verpasst: Wenn die beiden Exzentriker Arm in Arm auf dem roten Teppich von Society-Events erscheinen, kennt die Phantasie des US-Publikums kein Halten mehr. „Aha, der perverse Sänger und die Stripperin! Was die wohl zu Hause alles anstellen!


Diese Gedanken kann ich in vielen Gesichtern lesen“, erzählt Dita von Teese. Tatsächlich liegen schon mal Voodoo-Puppen und Drohbriefe vor der Haustür des Paares. Dann gibt Dita beruhigende Interviews, wonach die beiden ein ganz normales Paar seien, wenn auch eines mit einem exzentrische Make-up-Geschmack. „Ich koche allerdings am liebsten in Korsett und Strümpfen“, sagte sie kürzlich, ein erster PR-Hinweis auf ihr kommendes Kochbuch. Und dann hat sie es wirklich geschafft.