Fashion-News Adieu, Gaultier!
Eine Ära im Traditionshaus Hermès geht zu Ende und eine neue bricht an: Jean Paul Gaultier verlässt das Traditionshaus. Sein Nachfolger: Christophe Lemaire.
Text: Verena Breitbach
© REUTERS
Unter der Leitung von Dumas entwickelte das Unternehmen Hermès ikonische Produkte wie die Birkin Bag – inspiriert von der Schauspielerin und Sängerin Jane Birkin.
© AFP
Edel in Grau zeigte sich der Hermès-Vorstand Jean Louis Dumas beim Prix Diane 2003.
„Wir wollen nicht einen Lebensstil verkaufen, sondern nur einen Hauch“, merkte Dumas einst an. Handwerkliches Können und Eleganz waren seine Ziele, anstatt auffällige Status-Kreationen wie etwa in den Häusern Gucci und Prada.
Von jeher bewunderte Gaultier Dumas. Nachdem nun sein Vorbild verstorben ist, sagt Stardesigner Jean Paul Gaultier dem Traditionshaus Adieu. Für seine sündhaft teuren Handtaschen gab es teilweise jahrelange Wartelisten. Gaultier war ein Glücksgriff für Hermès. „Eine schöne Geschichte ist an ihrem Ende angelangt“, erklärte Gaultier. Der Designer will sich laut Hèrmes künftig auf seine eigene Marke konzentrieren und verschiedene Projekte vorantreiben. Dazu zählt auch seine Möbel-Kollektion. Außerdem arbeite der 58-Jährige gerade an den Kostümen für den nächsten Film des spanischen Regisseurs Pedro Almodóvar.
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Seine letzte Kollektion für Hermès wird bei den Pariser Modeschauen im Oktober zu sehen sein.











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