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Renate Günthert ist an Herzversagen gestorben. Jetzt wird spekuliert, ob die Designerin von Rena Lange, die Mutter der Goldknöpfe, Tabletten geschluckt hat.
Text: Kerstin Kotlar
© Mercedes-Benz Fashion Week
Die Modedesignerin Renate Günthert ist an Herzversagen gestorben. Als „Mutter der Goldknöpfe“ war die gebürtige Berlinerin mit der Münchner Marke Rena Lange bekannt geworden. Zusammen mit ihrem Mann Peter hatte sie den Wäscheladen der Schwiegereltern in ein angesehenes Luxuslabel verwandelt. Die erste Couture-Kollektion präsentierten sie 1958/59, Prêt-à-porter entwarfen sie seit 1982. Heute ist Rena Lange fester Bestandteil der Fashion Week Berlin.

Die 75-jährige Renate Günthert hat die Geschäfte der Luxusmarke schon vor zehn Jahren in die Hände ihres Sohns Daniel gelegt. Als Kreativdirektor prägt Julian Neale mit einer Mischung aus Eleganz und Modernität, Raffinesse und Sportlichkeit die modische Linie. Rena Lange steht heute für tragbare Couture-Schnitte. Persönliche Gründe waren wohl verantwortlich dafür, dass Günthert der Lebensmut verlassen hatte. Denn 2007 starb ihr Mann Peter während des Maledivenurlaubs an Herzversagen.

„Sie wollten gemeinsam ihren Ruhestand genießen, verreisen, spazierengehen, alles das machen, wofür sie so lange keine Zeit hatten“, erzählt Schwiegertochter Ariane auf „Bild.de“.

Die Boulevardseite berichtete außerdem, Günthert habe Tabletten einer Schweizer Sterbehilfe-Organisation geschluckt. Genaueres ist dazu allerdings noch nicht bekannt.

Sehen Sie hier die letzten Kollektionen von Rena Lange:

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