Foto-Ausstellung in Paris Laetitia Castas weiche Kurven auf hartem Beton
Von ihrer Muse Laetitia Casta ließ sich Star-Fotografin Dominique Issermann zu 33 sinnlichen Fotografien inspirieren. Die Schwarz-Weiß-Kunstwerke sind jetzt im Musée de la Photo in Paris zu sehen.
Text: Doris Barbier-Neumeister
© Dominique Issermann
Die brünette Antidiva Laetitia Casta – heute nicht mehr Model, sondern vor allem Schauspielerin und Muse – verkörpert den neuen femininen Frauentyp: weibliche Rundungen, „Girl next door“-Image. Lichtjahre von der spindeldürren androgynen Konkurrenz entfernt.
Der Architekt zu seiner Kreation, in die La Casta perfekt passt: „Wir wollten ein sensuelles Umfeld für den menschlichen Körper schaffen."
Issermann setzt Diven perfekt in Szene
Diese hochkarätige photographische Choreographie, in Form von 33 sinnlichen Schwarz-Weiß-Fotos beherrscht die Starfotografin zur Perfektion. Die Deneuve, Carole Bouquet, Kate Moss oder auch Karl-Lagerfeld-Muse Anna Mouglalis posierten für sie. Die großen Pariser Modehäuser wie Hermès, Dior, YSL, Nina Ricci oder Chanel appellierten in den 90er-Jahren für ihre Werbekampagnen regelmäßig an ihren scharfäugigen und unverwechselbaren Klick. Stil ist nicht lernbar.So hatte auch Dominique Issermann bei einem Besuch in Vals die spontane Idee zu einem Buch mit ihrer Freundin Laetitia Casta. Die Emotion ist spürbar, das Vertrauen der scheuen Laetitia Casta in ihre Lieblingsfotografin machen die kargen Mauern, Gänge, Betonplatten zu einem künstlerischem Event voller Poesie. Schöne Technik, perfekt ins Bild gerückt.
© Dominique Issermann
© PR
"Laetitia Casta“ von Dominique Issermann, Verlag Xavier Barral, um 58 Euro
Latitia-Bilder gibt es auch als Bildband
Das Ergebnis dieser gelungenen und perfekt inszenierten Choreographie, wo weder die Schattierungen der Grauzonen noch die Schattenspiele dem Zufall überlassen sind, ist dem Pariser Musée de la Photo nun sogar eine eigene Austellung Wert: Die stimmigen Bilder sind hier vom 18. Januar 2012 bis 25. März 2012 in einer Austellung zu sehen.Musée de la Photo
5-7, rue de Fourcy
75004 Paris
www.mep-fr.org
Hier noch ein wichtiger Hinweis für Fans: Parallel erscheint auch der dazugehörige Fotoband im Verlag Xavier Barral.








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