Bescheidener „The Descendants“-Star Ist George Clooneys Erfolg Zufall?

 

Er zählt zu den beliebtesten Schauspielern Hollywoods. Trotzdem glaubt George Clooney, dass sein Durchbruch in Hollywood reine Glückssache war. Viele Kollegen seien besser als er.
Text: Markus Kastenhuber
George Clooney hätte mehr als einen Grund dazu, abzuheben: Er wurde vom „People Magazine“ mehrmals zum „Sexiest Man Alive“ gewählt, gehört zur ersten Riege Hollywoods, lebt ein Luxus-Leben am Comer See in Italien und hat (gefühlt) jede Woche eine neue attraktive Freundin an seiner Seite (aktuell: Stacy Keibler).

Trotzdem scheint der Star, den die Arztserie „Emergency Room – Die Notaufnahme“ berühmt gemacht hatte, in Bezug auf seine Karriere bescheiden zu sein. „Es gibt viele Kollegen, die besser sind als ich und keine Arbeit haben“, gab der 50-Jährige in einem Interview gegenüber dem Magazin „Elle“ zu. „Ich habe nur zur richtigen Zeit in der richtigen Fernsehserie mitgespielt“.
Doch nicht alle Rollen waren so ein Glücksgriff wie die Figur des Dr. Douglas Ross in „Emergency Room – Die Notaufnahme“. So war es laut Clooney keine gute Idee, in Filmen wie „Batman“ oder „Projekt: Peacemaker“ mitzuwirken. „Aber wenn du als Schauspieler zum ersten Mal diese fetten Angebote bekommst, ordnest du das nicht richtig ein“, begründet er seine Entscheidung diese Parts zu spielen. Mittlerweile habe er aber aus dieser „Reihe übler Fehler“ gelernt, „dass man erst einmal das Drehbuch lesen sollte, bevor man einen Film macht“.

Deswegen beteiligt sich George Clooney mittlerweile nur noch an Produktionen, von denen er überzeugt ist. Mit Erfolg: Das Familiendrama „The Descendants“, in dem er mitwirkte, wurde von der US-Vereinigung der Filmkritiker gerade zum besten Film des Jahres gekürt – ein wichtiger Indikator für die Oscar-Verleihung.

Dabei bedeuten ihm derartige Auszeichnungen nicht viel. „Ich arbeite nicht, um einen Oscar dafür zu bekommen. Es interessiert mich nicht mal, ob meine Lieblingsfilme einen Oscar haben. Die Spekulationen darüber sind bedeutungslos“. Überhaupt scheint dem Schauspieler nicht viel an Erfolg zu liegen. So möchte er nicht mit 75 Jahren auf sein Leben zurückblicken und der Schauspieler sein, „von dem man sagt, er hat es immer auf den ersten Platz der Kinocharts“ geschafft.

Auch Geld spielt für George Clooney keine Rolle: „Ich will nicht der reichste Schauspieler auf dem Friedhof werden“, sagte er „Elle“.

Erst hielt er die Italienerin Elisabetta Canalis (links) im Arm, jetzt ist es die Schauspielerin Stacy Keibler. Aber wer ist hübscher: George Clooneys Ex oder seine Neue?

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