George ClooneyBambi-Blick mit Sexappeal

© Warner Brothers

Der weibliche Part dürfte doch aber sicher nicht schwer zu besetzen sein? „Ich habe keine Freundin“, kontert Clooney. Und schaut einem dabei nicht in die Augen. Mist, schnell etwas Bedeutsameres fragen. „Sie schreiben gern Briefe, hört man …?“ O Gott, was für eine schwachsinnige Frage, stand doch überall zu lesen, dass Clooney zu den altmodischen Menschen gehört, die tatsächlich noch handgeschriebene Briefe verschicken.

George blickt auf. Und … möglicherweise hat er die schönsten Augen seit Bambi. So warm, so tief, so bitterschokoladenbraun, mit Wimpern, wie sie sich Jennifer Lopez aus Nerzhaar anfertigen lassen muss. Vollkommen klar. Völlig klar, dass George Clooney einen beim Reden nicht anschauen kann, man würde unter seinem Blick sofort erlahmen, wie Wild im Scheinwerferlicht.

„Briefe sind gut“, sagt er und blendet wieder ab, um das Zuckerpapier auf seinem Untertassenrand zu studieren, „weil man in ihnen ohne Widerrede sagen kann, was man zu sagen hat.“