George ClooneyMacher mit Ambitionen

© Universal Pictures

Was hat er gerade gesagt? „It scared the shit out of me.“ Ach so, er erzählt von seinem Debüt als Regisseur. Eigentlich wollte George Clooney ja gar nicht Regie führen bei „Confessions Of A Dangerous Mind“.

Aber er hatte sich nun mal vor sechs Jahren als Schauspieler für die irre Story um die unbewiesene CIA-Agenten-Doppelexistenz des amerikanischen TV-Königs Chuck Barris („The Dating Game“, das Vorbild von „Herzblatt“) verpflichtet. Und er hielt das Drehbuch von Charlie Kaufman („Adaptation“) für viel zu genial, um den Film weiter in der Vorproduktionshölle schmoren zu lassen.

Kurzum, George hatte genug von der Warterei und riss nach dem dritten gescheiterten Produktionsanlauf das Projekt an sich, rief Drew Barrymore und Julia Roberts an, bat sie, zum gewerkschaftlich festgelegten Mindesthonorar mitzuspielen, und stemmte das Ding für unter 30 Millionen Dollar.