George ClooneyZufriedenheit macht an

© Universal Pictures

Es ist fast unerträglich, wie sortiert und zufrieden dieser Mensch wirkt. Obwohl ihm doch die Frau fürs Leben fehlt. „Ich bin so glücklich wie nie. Ich war auch nach dem 11. September nicht einer von denen, die sich hinsetzten und dachten: O Gott, jetzt muss ich eine Familie gründen. Ich habe ja schon eine großartige erweiterte Familie. Meine besten acht Freunde sind immer noch dieselben wie vor 20 Jahren, das ist bestimmt der größte Erfolg meines Lebens. Ich habe Geld, ich kann kreativ arbeiten, ich bin gesund.“

Zufriedenheit ist schrecklich attraktiv. Besonders, wenn sie nicht mit Selbstzufriedenheit gepaart ist. Clooney war mal ein richtiger Verlierer, wenn auch einer, der mit „Millionen Frauen“ geschlafen hat, ehe er mit 33 als „ER“-Arzt berühmt wurde. Dass er als Kind unter der grausamen Bell’s-Palsy-Gesichtslähmung litt, enthüllte er erst vor kurzem, genau die Information, die ihm noch die richtige Dosis Menschlichkeit verlieh.

Aus verspotteten Kindern werden ja meist die sympathischeren Erwachsenen. Und wieso sollte er sich nach einem einzigen Weib verzehren, wenn er doch alle haben kann?