Germany's next Topmodel Heidi kritisiert ihre Models

 

Zu Beginn ihrer Modelkarriere kämpfte sich Heidi Klum von Casting zu Casting. Dass ihre „GNTM“-Kandidatinnen schnell maulen, kann sie daher gar nicht nachvollziehen.
Text: Veronika Schaller
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Heidi Klum weiß, was es bedeutet einen Casting-Wettbewerb zu gewinnen. Mit 19 Jahren setzte sie sich bei einer Modelaktion der TV-Show „Gottschalk Late Night“ gegen 25.000 Bewerberinnen durch. Seitdem hat sie unglaublich viel erreicht. Dank ihrer Ausdauer.

„Ich hatte schon immer eine sehr positive, korrekte Einstellung zu meiner Arbeit“, sagte Heidi Klum gegenüber „InStyle“. „Ich habe kein Problem damit, alles zu machen, was von mir verlangt wird. Auch wenn es ein langer Tag wird.“ In ihrem Job, so Klum weiter, habe sie viele Models getroffen, die permanent herumnörgelten, dass sie endlich gehen wollten. Ihr dagegen sei immer bewusst gewesen, dass sie einen tollen Job machen dürfe und dafür sehr gut bezahlt werde.

Dass sie „auch mal länger“ blieb, wenn es sein musste, hat Heidi Klum nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA einen Auftrag nach dem anderen beschert: Engagement als „Victoria´s Secret“-Engel 1997, als erste Deutsche auf dem Cover der berühmten „Sports Illustrated Swimsuit Issue“, Launch des eigenen Duftes im April 2002, Foto im „Pirelli“-Kalender, Modekollektion für Otto, Werbeverträge mit Douglas, Katjes, McDonalds, VW ...
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Heidi Klum bei einer Filmpremiere im April 2010
Obwohl das Model mit den Traummaßen 89-65-92 und der Sonnenschein-Ausstrahlung den Modelzenith mit 38 Jahren längst überschritten haben müsste, verdiente sie 2010 Rekordsummen. Ein Jahreseinkommen von 16 Millionen Dollar hievte sie auf Platz Zwei der weltweit bestverdienendsten Models – lediglich Gisele Bündchen musste sie sich geschlagen geben.

Klums Karrierekrönung? Ihre eigene Sendung im amerikanischen TV. Die Designer-Talentsuche „Project Runway“ startet seit 2004 alljährlich mit einer neuen Staffel. Auch im deutschen Fernsehen feiert Heidi Klum zwei Jahre später mit „Germany´s next Topmodel“ einen Riesenerfolg. Aktuell laufen die Dreharbeiten zur siebten Staffel.

„Die deutschen Topmodels maulen unheimlich schnell“

Überhaupt nicht verstehen kann die Geschäftsfrau deshalb, dass die Mädchen ihres Modelwettbewerbs „ihre Karriere nicht richtig durchziehen, auch wenn sie das vorher hoch und heilig schwören“. Gegenüber „InStyle“ erklärte sie: „Die maulen unheimlich schnell. Sobald sie keine Lust mehr haben, meckern sie rum. Die Gewinnerin erhält 400.000 Euro. Was man damit alles machen kann! Aber da denken sie mit ihren 17 oder 18 Jahren noch nicht drüber nach.“ Sie sei ganz anders gewesen, sagt sie in der aktuellen Ausgabe des Modemagazins. „Ich war mit meinem Koffer unterwegs. Absolvierte zehn Castings am Tag, erlebte eine Niederlage nach der anderen. Und bin morgens wieder aufgestanden und habe weitergemacht“.
Fashion Meier  |  23.07.2011, 23:05
Retorten Zicken
Topmodels werden nicht wie von GNTM gezüchtet. Topmodels wird man durch Charisma, harte Arbeit, Allgemeinwissen, Disziplin und viel Glück, wenn man nicht durch die Betten der Agenturchefen möchte.

workhard  |  1 Kommentar  |  23.07.2011, 16:06
Klumbamborium
Ob es die Klum ohne ihren Vater überhaupt so weit gebracht hätte, möchte ich mal bezweifeln. In Deutschland scheint man auch nur einen Wert als Mensch zu haben, wenn man dementsprechend hart arbeitet. Optimierung des Menschen für die Wirtschaft ist alles was zählt. Verständnis für Schwächere gibt es scheinbar nicht und Rattenfänger wie Sarrazin kommen auch aus ihren Löchern. Nur gruselig

Knappo-2  |  23.07.2011, 10:27
Die Klumm
Für 400 000 Euro brutto d.h. nach Abzug von Aufwand und der Einkommensteuer sowi Versicherungs- und Kassenbeiträge bleiben davon vielleicht mal gerade 100 000 Euro übrig. Also dafür würde ich nicht aufstehen und mich von dieser Frau voführen und drangsalieren laßen.
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