Brandon RouthGespräch mit dem "Stählernen"

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Brigitte Steinmetz durfte den „Stählernen“ sprechen.

Der 26-Jährige darf sich darauf vorbereiten, bald weltberühmt zu sein: Als größter aller Superhelden wird er in „Superman Returns“ (Filmstart: 17.8.) die Welt retten.

AMICA: Woher kommen Sie?
Brandon Routh: Aus Norwalk, einem 7000-Seelen-Kaff in Iowa.

Ihr letzter Job?
Getränke ausschenken in der LuckySeven-Bowlingbahn in Hollywood. Dort wurde ich entdeckt – die Assistentin von J.J. Abrams („Lost“), der anfangs am Drehbuch mitschrieb, sprach mich an, weil sie fand, ich sähe aus wie Christopher Reeve.

Und: Wie fühlt man sich im blauen Strumpfanzug?
Ich ging aufrechter, fühlte mich stärker, die Crew, die mich eben noch ignorierte, scharte sich um mich. Also: gut.

Wechselt Superman jeden Tag die Hosen?
Natürlich. Aber es war eine Herausforderung für die Kostümbildnerin, mich im Schritt jugendfrei auszubeulen.

Ist Superman schwul?
Superman ist so schwul wie ich. Nämlich nicht.

Wie war Ihr erstes Mal?
Mit Superman meinen Sie? Ich war fünf und musste vor Aufregung kotzen. Ich schlief in Superman-Pyjamas in Superman-Bettwäsche, aber als ich Christopher Reeve im Fernsehen sah, bekam ich Migräne.

Duldet Lois Lane andere Frauen neben sich?
Ich war mit meiner Freundin Courtney schon zwei Jahre vorher zusammen. Sie findet es super, dass sie jetzt
mit mir um die Welt fliegen kann.

Und wenn Sie nicht Supie wären?
... wäre ich Englischlehrer in Iowa.

Wonach haben Sie Heimweh?
Nach den Feldern und den Kühen.