Goodbye, Stilettos!Sarah Jessica Parker will keine „Carrie“ spielen

Eine Sex-Kolumnistin in den Mittdreißigern, verrückt nach Schuhen von Manolo Blahnik und auf der Suche nach der großen Liebe – diese Rolle machte Sarah Jessica Parker berühmt. Und reich: eine Zeit lang zählte sie laut „Forbes“ neben Angelina Jolie zu den bestbezahlten Schauspielerinnen Hollywoods. Von 1998 bis 2004 verkörperte die heute 47-Jährige in der Serie „Sex and the City“ Carrie Bradshaw, verschmolz mit ihr und wurde selbst zur Modeikone, weil sie zusammen mit Stylistin Patricia Field deren unverkennbaren Stil prägte.

Auch wenn Sarah Jessica Parker mittlerweile in Filmen wie „Haben Sie das von den Morgans gehört?“, oder „Der ganz normale Wahnsinn“ spielte, bleibt sie doch für immer „Carrie“. Eine ähnliche Rolle zu übernehmen, kann sich die Schauspielerin trotzdem nicht vorstellen. „Ich mag die Vorstellung nicht, eine andere Frau zu spielen, die Mode liebt und ein bisschen angeschlagen in New York City lebt“, sagt sie in der Novemberausgabe des amerikanischen Magazins „Elle“.

Für alle Fans der Serie, die befürchten SJP bereue ihre Carrie-Karriere, kommt im nächsten Satz die Beruhigung: „Ich habe Carrie geliebt und will jetzt keine zweitklassige Version von ihr mimen.“ Obwohl die lukrativsten Jobangebote in diese Richtung gingen, so Sarah Jessica Parker weiter, sei das für sie ein Grund mehr in einen anderen Weg einzuschlagen.

Im Moment ist die Schauspielerin in der amerikanischen Musical-Serie „Glee“ zu sehen – in einer exzentrischen Gastrolle als Chefredakteurin von „Vogue.com“.