Hilary Swank Die sanfte Kämpferin

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Vom Durchboxen hat Hilary Swank genug. In ihrem neuen Film „P.S. Ich liebe dich“ versucht sie es zur Abwechslung mal mit Gefühl.
Text: Brigitte Steinmetz
Hilarys sanfte Seite
Eigentlich hätte man es ja wissen müssen. Hilary Swank, die vor drei Jahren in „Million Dollar Baby“ so überzeugend eine Boxerin spielte, sieht Interviewer manchmal als willkommene Sparringspartner für den verbalen Clinch. Bei Fragen nach dem Privatleben kommt ihr „No comment“ blitzschnell, trocken, präzise wie eine rechte Gerade. Verweise auf ihr Gefühlsleben lässt sie geschickt ins Leere laufen.

Ob sie die Trennung von Schauspielerkollege Chad Lowe, mit dem sie acht Jahre verheiratet war, noch schmerzt? „Wir sind nach wie vor gute Freunde.“ Und was ist mit der Beziehung zu ihrem Agenten John Campisi? „Klar liebe ich ihn“, sagt die 33-Jährige und lässt ihren Rehaugenblick über den Pool des „Beverly Hilton“ in Los Angeles gleiten. Höchste Zeit, die Taktik zu ändern und einen Überraschungsangriff zu starten.
© AP Photo
AMICA: Mrs. Swank, welche Frage nervt Sie eigentlich am meisten?

HILARY SWANK: Wann spielst du endlich mal ein hübsches, nettes Mädchen statt immer nur taffe Frauen? Das habe ich schon millionenfach gehört – von meinem Friseur, Reportern, Kollegen. Aber zum Glück ist es damit jetzt vorbei, seit ich „P.S. Ich liebe dich“ gedreht habe.


In der Verfilmung von Cecilia Aherns Bestseller dürfen Sie als Holly, die nach dem Tod ihres Mannes ihre Trauer überwinden lernt, endlich Ihre weichen, verletzlichen Seiten zeigen …

Sie werden es nicht glauben, aber Holly ist mir gefährlich nah. Ich mag ihre Haltung, selbst unter Tränen noch ein Lächeln zu versuchen.


Was ist Ihr privates Heilmittel gegen Trennungsschmerz?

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