Interview mit Alexandra StanHello Mrs. Sex and Beat!

von AMICA Online Redakteurin
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Das ist der rumänische Pop-Star!

"Ooooh yeah, mmmh yeah“, dürfte in den letzten Monaten jeder Deutsche einmal gesummt haben. Genau wie jeder Italiener und jeder Österreicher. Denn mit „Mr. Saxobeat“ schaffte es die Pop-Entdeckung Alexandra Stan in sämtlichen europäischen Ländern an die Spitze der Charts. Das Marktforschungsinstitut „Media Control“ kürte den Song sogar zum offiziellen Sommerhit 2011.

Ganz nebenbei sieht die Rumänin auch noch so aus, als ob Männer mit ihr Sommernächte durchtanzen wollten und spielt mit ihren Reizen. Zum Erscheinen ihres Debutalbums „Saxobeats“ sprach die 22-Jährige mit AMICA Online über die Vorzüge und Schattenseiten ihres neuen Lebens als Pop-Star und gab preis, ob sie sich privat ähnlich verführerisch gibt.

AMICA Online: Vor der Kamera zeigen Sie sich ziemlich freizügig. Sind Sie locker, was Sexiness anbelangt?
Alexandra Stan: Ja auf jeden Fall. Beim Dreh zu meinem ersten Video „Lollipop“ meinte mein Produzent: „Vielleicht solltest du dieses Schulmädchen-Outfit tragen und an diesem Lutscher lecken“. Und ich meinte nur: „Okay, lasst uns das ausprobieren“.

Hat es auch unangenehme Seiten als Sexsymbol zu gelten?
Wenn bei Konzerten etwa hunderte Männer in den ersten Reihen stehen und die Frauen ganz hinten, fühle ich mich manchmal nicht ganz wohl in meiner Haut. Aber die wollen mich ja nicht gleich bespringen, sondern einfach nur meine Musik hören.

Was unternehmen die Männer, um Sie auf sich aufmerksam zu machen?
Viele versuchen mit mir zu flirten. Einer hat sogar ein komplettes Buch über mich geschrieben. Mit all den Kontaktdaten der Personen darin, die er für seine Recherchen angerufen hat. Das war süß, aber gleichzeitig ein wenig komisch.

Sind Sie privat auch ein „Bad-Girl“ wie in Ihren Videos?
Nein gar nicht, ich erschieße keine Männer oder so (lacht). Ich würde mich selbst als freundlich, jung, naiv bezeichnen. Ein bisschen versaut bin ich auch.

Versaut?
Ja, manchmal. Jeder Song meines Albums spiegelt einen anderen Aspekt meiner Persönlichkeit wider. Charakterlich bin ich noch nicht so gefestigt. Ich spiele jeden Tag eine Rolle, verändere mich, entwickle mich weiter. Die Musik ist mein Mittel, um Gefühle auszudrücken.

Was wollten Sie uns mit Mr. Saxobeat sagen?
Ich mache klar, dass nichts und niemand mich aufhalten kann. Also breche ich im Video auch aus einer Gefängniszelle aus.

Wer ist Mr. Saxobeat überhaupt?
Der perfekte Typ, der ein Mädchen frei fühlen lässt und eine Achterbahnfahrt der Gefühle verursacht. Jede Frau hat so einen in ihrem Leben. Für mich ist dieser „Typ“ aber nicht real, sondern wird durch meine Musik verkörpert. Durch sie fühle ich Traurigkeit, Glück und tanze wie ein Freak.

Wie müsste Ihr realer Mr. Saxobeat sein?
Mein Traummann sollte vor allem Verständnis für meinen Job aufbringen und kein Problem damit haben, dass er mit vielen Reisen einhergeht. Gerade halte ich aber gar nicht Ausschau nach Typen, weil mir die Zeit dazu fehlt. Stattdessen konzentriere mich auf meine Karriere.

© PR
Alexandra Stans Album „Saxobeats“, seit 9. September 2011 im Handel. Erschienen bei: Sony Music

Kein Wunder, Sie haben schließlich den Sommerhit des Jahres gelandet. Wie fühlt sich das an?
Ich bin gerade einfach nur glücklich, weil ich endlich das tun kann, was ich schon immer wollte: singen. Früher habe ich nur gehofft, dass ich das eines Tages könnte. Allerdings überwältigt der ganze Ruhm schon.

Womit kommen Sie nicht klar?
Reisen und Stress zehren an meinen Nerven: Seit Januar bin ich ununterbrochen unterwegs, bekomme oft nur zwei bis drei Stunden Schlaf. Da wünsche ich mir manchmal einfach liegen bleiben zu können. Aber man kann nicht alles haben.

Macht es Ihnen denn kein bisschen Spaß in München zu sein?
Oh doch, in Deutschland fühle ich mich zum Beispiel sehr wohl, weil die Menschen alle außergewöhnlich gut Englisch sprechen. Außerdem erinnert mich das Essen hier an meine Heimat Rumänien. Heute gab es zum Beispiel etwas wirklich Leckeres. Es hieß – einen Moment bitte – (wechselt vom Englischen ins Deutsche) Rrrrriiiindsuppe. Und hier gibt es das beste Brot der Welt!