Interview mit It-Girl Daisy Lowe„Es hat keinen Sinn zu hungern“

Text: Veronika Schaller & Kerstin Kotlar
© PR
Strahlend und im entspannten Jeans-Look feierte Daisy Lowe im Hilfiger-Denim-Store im Januar 2013.

Designer lieben ihre Kurven. Daisy Lowe ist keines der oft kritisierten Magermodels, sondern ein Model mit einer sehr weiblichen Silhouette. Sie lief mit ihren 1,78 Metern bereits über die Laufstege von Chanel, Burberry oder Vivienne Westwood. „Sie ist eine Sexbombe und sie hat, schlicht und einfach, den besten Lauf: selbstbewusst und stolz“, schwärmte Westwood in der Zeitschrift „Interview“ über Lowe. „Sie sieht immer super sexy aus und sie ist eines dieser glücklichen Mädchen, das nie irgendjemand anderes sein muss als sie selbst.“

Gar nicht prüde entblätterte sich Lowe außerdem schon für die Unterwäschemarke Agent Provocateur sowie die Magazine „Playboy“ und „Esquire“. Ob ihre entspannte Attitüde mit ihren Rockstar zu verdanken hat? Sie ist einerseits die Tochter von Pearl Lowe und dem Bush-Frontmann Gavin Rossdale. Andererseits ist Sängerin Gwen Stefani ihre Stiefmutter und Danny Goffey, der Drummer von Supergrass, ihr Stiefvater. Doch der Model-Scout, der Daisy Lowe im Alter von 15 Jahren in Camden entdeckte, kümmerte sich weniger um ihre musikalischen Eltern als vielmehr um ihre Ausstrahlung.

Ganz sie selbst war die 24-Jährige auch als AMICA Online sie auf der Party von Tommy Hilfiger zum Auftakt der Bread & Butter und Fashion Week Berlin traf. Nach ersten Blicken auf die neue Kollektion „The Modern Prep“ sprach Daisy Lowe über ihre schlimmsten Modesünden, ihre Verführbarkeit durch Süßigkeiten und ihr Figurgeheimnis.

AMICA Online: Wie würden Sie Ihren persönlichen Stil beschreiben?
Daisy Lowe: Oh, der verändert sich ständig, ich werde ja auch älter. Momentan mag ich es wieder das Mädchen von nebenan zu sein, ganz schlicht. So wie heute mit Jeansjacke und Sternchenkleid. Aber ich habe auch Tage, an denen ich mich gerne aufstyle. Looks im Stil des Hollywood-Glamours der 1930er-Jahre sind meine absoluten Favoriten.

Was ziehen Sie dann an?
Fließende bodenlange Roben, tolle High Heels und ich brezel mich total auf. Das macht wirklich Spaß!

Und was ist das perfekte Outfit für ein Date?
Mein Lieblingslook ist ein hochgeschnittener Bleistift-Rock. Grundsätzlich bin ich immer dafür nicht zu viel zeigen und auf jeden Fall etwas zu tragen, das der Figur schmeichelt. Ich mag auch Crop-Tops dazu und flache Boots. Beziehungsweise, es kommt darauf an, wie groß der Typ ist. Wenn er sehr groß ist, freue ich mich immer: Ja, ich kann meine Heels anziehen!

Wer ist Ihr Lieblingsdesigner?
L‘Wren Scott liebe ich dafür, dass sie kraftvoll-feminine Looks entwirft. Sie mag einfach die weibliche Figur, die Sanduhr-Silhouette. Außerdem bin ich ganz begeistert davon, was Hedi Slimane für Saint Laurent kreiert hat, ich bin besessen von seiner Kollektion. Ich möchte alles davon haben. Wenn es um coole, unaufgeregte „Mädchen von nebenan“-Klamotten geht, bin ich Fan des Labels Acne. Und ich liebe Tommy Hilfiger für seine Jeans und bequemen T-Shirts.

Welche Modesünden gab es in Ihrem Leben?
Oh, so einige. Meine Mutter nannte mich früher „Day Glow“, anstelle von J. Lo, weil ich XL-Creolen und Samt-Jogginganzüge getragen habe.

Mochten Sie auch Hip Hop?
Ja, na klar. Eine Zeit lang wollte ich ein Skater sein, aber ich konnte gar nicht skaten. Das war ziemlich fürchterlich.

Sie sind bekannt dafür, kein großer Diätfan zu sein.
Richtig. Ich liebe es zu essen, worauf ich Lust habe. Ich bin ein absolutes Schleckermaul und stehe total auf Süßigkeiten, also Schokolade, Kekse, Kuchen, einfach alles.

Wie halten Sie dann Ihre tolle Figur?
Ich mache Workouts, drei Mal die Woche – wenn ich neben der Arbeit genug Zeit habe hinzugehen. Außerdem denke ich, es geht vor allem darum alles in Maßen zu genießen. Es hat keinen Sinn wegen irgendetwas zu hungern oder sich etwas vorzuenthalten. Ich denke einfach nicht so viel darüber nach, sondern verfolge das Prinzip: Wenn ich Lust habe etwas zu essen, dann esse ich es und mache mir kein schlechtes Gewissen, sondern freue mich darüber. Wenn man die Energie darauf verschwendet, dass man sich schlecht fühlt, wird es sich an einer schlechten Stelle im Körper wiederfinden.

Welchen Sport machen Sie?
Ich tanze liebend gerne. Das ist mein absoluter Lieblingssport. Zu altem Hip Hop, altem R’n’B, Rock’n’Roll, Rockmusik, Drum’n’Base, Dance, zu allem bewege ich mich gerne.

© Erik Barros für Aprazível

Wo gehen Sie abends gerne tanzen?
Gerade bin ich aus Miami zurückgekommen, wo ich wahnsinnig viel Spaß hatte. Dort habe ich zum Beispiel in einem schmuddeligen Laden im Zentrum zu 90er-Jahre-Hip-Hop und mit Karaoke gefeiert. Und ich möchte unbedingt in Berlin ausgehen. Denn ich liebe die Stadt, der Spirit ist unglaublich. Ich war schon zwei Mal in Berlin, aber es war immer mit Arbeit verbunden. Daher konnte ich mich nicht vergnügen.

Und an welchem Ort sind Sie am liebsten?
Gigantisch finde ich das Restaurant Aprazível in Rio de Janeiro. Das ist mein Lieblingsplatz auf der Welt, weil es oben auf einem Berg liegt, sodass man die ganze Stadt überblicken kann. Dort fühle ich mich wie in einem Baumhaus.

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Alex  |  11.02.2013 07:28
Wer
zum Teufel ist das und wen zum Teufel interessieren irgendwelche IT- Girls, die noch niemals im Leben etwas getan haben, ausser vielleicht Fotos ihres leicht bekleideten Körpers ins Internet gestellt haben...?

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