Jetzt singen sie auch nochAu! Diese Supermodels bereiten uns Ohrenschmerzen

Gisele Bündchen versteht es wirklich, einen Bikini zu rocken. Das stellt sie in der neuen Werbekampagne für die Bademodenkollektion von H&M einmal mehr unter Beweis.

Doch leider leiht Gisele Bündchen der Kampagne nicht nur ihr Gesicht und ihren Körper. Sie singt auch noch - und ist damit nicht die einzige. Es scheint einen neuen Trend unter den Schönsten der Schönen zu geben: Supermodels metzgern Welthits! Reicht es plötzlich nicht mehr, einfach nur gut auszusehen?

© H&M
Gut aussehen kann Gisele Bündchen jedenfalls, wie dieses Foto aus der neuen H&M-Kampagne beweist.
Gisele Bündchen ihrerseits versucht sich an einem Klassiker der Kultband Blondie und singt „Heart of Glass“ mit Unterstützung des Plattenproduzenten und DJs Bob Sinclar.

Und der tut wirklich sein Bestes: Ein stampfender Beat und ein heißes Musikvideo lenken davon ab, dass Gisele Bündchen halt doch eher hübsch als stimmgewaltig ist.

 

Da wird gehaucht, ein bisschen gefiept und ein bisschen sexy die Stimme verstellt. Und genau das scheint das zweifelhafte Erfolgsrezept der singenden Modelschar zu sein. Denn auch Miranda Kerr bringt ihre dünnen Stimmbändchen zum Schwingen.

Bereits 2012 fiepte sie in einer merkwürdigen Eistee-Werbung für den japanischen Markt - und sah dabei selbst ganz verzweifelt aus. So verzweifelt, dass wir jetzt einfach mal was Nettes sagen müssen: Immerhin verstehen wir, dass sie uns etwas über Limonen sagen ... äh, singen ... möchte.

Miranda Kerr muss man allerdings zugute halten, dass sie nicht nur optisch, sondern auch musikalisch an sich arbeitet. Gerade hat sie ihre erste Single auf den Markt gebracht: „You're the Boss“, ein Elvis-Presley-Cover, das sie zusammen mit Bobby Fox aufgenommen hat. (Hier können Sie den Song anhören!) Miranda Kerr fiept natürlich immer noch, aber ganz so peinlich ist diese Aufnahme nicht mehr.

Das bemüht sexy Hauchen passt tatsächlich irgendwie zum Song. Und das Supermodel ist sich seines fehlenden Talents immerhin bewusst: „Die sind auf mich zugekommen und ich habe gesagt: 'Ich bin keine Sängerin'“, erzählte Kerr dem „Telegraph“. „Ich erklärte: 'Wenn ich das Endprodukt nicht mag, dann geht das nirgendwo hin'.“

© Instagram/CaraDelevingne
Cara Delevingne mit Kate Moss
Eine, die so eine Ausstiegsklausel gar nicht braucht, ist Modelkollegin Cara Delevingne. Im Sommer vergangenen Jahres hat sie zusammen mit Will Heard in London eine Akkustikversion von „Sonnentanz“ aufgenommen - und sich dabei mehr auf den Background-Gesang beschränkt. Irgendwie schlau und auch gar nicht so schlecht. Denn Delevingne hat - obwohl sie keine Mariah Carey ist - zumindest so etwas wie Rhythmusgefühl und ein Gespür für Harmonien.

 

Egal, ob mehr oder weniger begabt, Bündchen, Kerr und Delevingne dürfen ruhig weitersingen. Denn irgendwie ist es doch ganz beruhigend, wenn auch die heißesten Supermodels mal nicht so ganz perfekt in etwas sind. Und im Falle von Gisele Bündchens neuer Single hat das Gesinge auch noch ein anderes Gutes: Die Einnahmen aus dem Verkauf gehen an Unicef.



siv