Johnny Depp Ein Rebell – hahahaha!
Diesmal ist sogar ein Autogramm fällig, natürlich nicht für einen selbst, sondern für eine Freundin, eine gestandene Frau von 34, aber ihr gesamtes erwachsenes Leben rettungslos verknallt in Johnny.
„Was soll ich schreiben“, fragt er, „wo ist sie?“ Sie sitzt im Flugzeug von Frankfurt nach L.A. und hat Angst. „Ach ja, das kenne ich“, sagt Johnny, „ich hasse fliegen.“ Und schreibt: „Hab keine Angst. Alles wird gut. Dein Johnny.“
Draußen wartet seine Lebensgefährtin. „Wir heiraten erst, wenn die Kinder alt genug sind, um mitfeiern zu können“, hat er vorher gesagt, und man denkt, wie ähnlich sich die beiden doch sehen, fast wie Geschwister. Ob es ein Hinweis auf Narzissmus ist, wenn man sich Partner sucht, die einem wie aus dem Gesicht geschnitten sind? Hoffentlich nicht, denn man selbst sieht ja nicht so aus, aber wenigstens hat man ihn heute einmal zum Lachen gebracht. Es war eine langweilige Frage im Sinne von: Wie sehen Sie sich heute, Sie wollten mal Rock’n’Roller werden und Sie galten als Rebell …? „Hahahahahahaha! So werde ich meine Autobiografie nennen: Er galt als Rebell – hahahaha!“ Was daran so komisch ist, weiß nur Johnny Depp.
Im Artikel blättern







powered by plista




