Kirsten Dunst Schauspielerin besiegte Depression

 

Kirsten Dunst ist wieder zurück. Nach dem Hype um die „Spider Man“-Trilogie zog sich die sensible Schauspielerin zwei Jahre lang vollständig zurück und kämpfte gegen ihre Depression.
Text: Lisa Leinweber
Sechs Jahre lang wurde Kirsten Dunst alias „Mary Jane Watson“ von „Spider Man“ gerettet, verlassen und geliebt – kein Wunder also, dass sich die Schauspielerin deutsch-schwedischer Abstammung nach dieser Zeit emotional ausgelaugt fühlte? Nun, so einfach ist die Erklärung nicht.

Denn die anstrengenden Dreharbeiten mit ihrem Filmpartner Tobey Maguire zählten zu dem Part der Arbeit, die ihr am meisten Freude bereitete. Etwas ganz anderes setzte ihr mehr zu. Der große Medienrummel rund um die Comicverfilmung war zu viel für die Aktrice. Deshalb zog sich die heute 29-Jährige nach den Dreharbeiten von „Spider Man 3“ im Jahr 2008 zwei Jahre zurück und ging wegen Depressionen in psychiatrische Behandlung.

Der Grund für ihre Depression

Im Interview mit der Zeitschrift „Elle“ sagte die Schauspielerin, dass „Spider Man“ ein „mediales Großereignis“ gewesen sei, das sie aus dem Gleichgewicht geworfen habe. „Wenn du so jung bist und so viel intensive Aufmerksamkeit erfährst, dann ist das einfach ungesund“, erklärte die Schauspielerin. Im Jahr 2002 kam mit dem ersten Teil der Trilogie auch ihr großer Durchbruch. Zwar zeigte sich die Blondine genauso in Charakterfilmen wie „Mona Lisas Lächeln“, „Elizabethtown“, oder „Marie Antoinette“ von ihrer besten Seite, doch wird sie von vielen immer noch auf die brave „MJ“ reduziert.

Um wieder zu einem gesunden Gleichgewicht zu finden, musste die schöne Blondine daher wieder einen Schritt zurücktreten und verbrachte ihre Freizeit mit Malunterricht und der Regie eines Kurzfilms. Nun hat sie sich grundsätzlich vorgenommen „mehr Ruhe und Privatsphäre“ zu genießen.

Dennoch könnte Kirsten Dunst sich nie vollständig aus dem Film-Geschäft zurückziehen: „Ich möchte Filme machen, die mir wirklich am Herzen liegen.“
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