Lady Diana Eine Prinzessin mit 50

 

An ihrem 50. Geburtstag fragt sich die Welt, wie Lady Diana heute wohl wäre. Die Spekulationen ihrer Vertrauten und eine Bildergalerie zum Leben als „Prinzessin der Herzen“ gibt es hier.
Text: Markus Kastenhuber
Am 1. Juli 2011 wäre Lady Diana 50 Jahre alt geworden. Aber was, wenn sie 1997 nicht – gejagt von den Paparazzi – bei einem Autounfall ums Leben gekommen wäre? Stünde sie immer noch im Fokus der Medien? Wie hätte sich ihr Liebesleben, insbesondere ihre Beziehung zu Dodi Al-Fayed, der ebenfalls bei dem Autounfall ums Leben kam, entwickelt? Auf all die Fragen gibt es keine Antworten, aber viele Spekulationen von Menschen, die Diana kannten oder bewunderten.

Bei einer Sache sind sich alle einig: Diana wäre mit 50 immer noch wunderschön und eine Stilikone, „mit einem ähnlichen Kleidungsstil wie Michelle Obama“, wie Tina Brown vom US-Nachrichtenmagazin „Newsweek“ in ihrem Artikel „Diana at 50“ schreibt.

„Natürlich hätte sie kleine Korrekturen machen lassen“, erklärt Dianas Hofschneider Bruce Oldfield, dem Internet-Portal „High50.com“. Aber alles in allem, so sind sich alle einig, würde sie fantastisch aussehen.

Zweite Heirat oder nicht?

Mit dieser Schönheit hätte sie den Männern natürlich reihenweise den Kopf verdreht. Doch sie wäre trotzdem glücklich mit Dodi Al-Fayed verheiratet, mutmaßt Michael Cole gegenüber „High50.com“. „Diana hat immer ein glückliches Familienleben gesucht und hat das in den Fayeds gefunden. Sie hätte nicht ihren letzten Sommer mit Dodi verbracht, wenn sie nicht geglaubt hätte, dass die Beziehung eine Zukunft gehabt hätte“, so Cole.

Andere, wie Oldfield oder Brown, glauben nicht an Heiratspläne. Viel eher können sie sich Diana an der Seite eines reichen Amerikaners vorstellen. Wahrscheinlich in New York, ihrer Lieblingsstadt, wie sich Brown erinnert.

Natürlich hätte sich Diana nicht aufs Ehefrausein beschränkt. „Sie wäre nicht eine dieser Society-Frauen, die an zahllosen Charity-Aktionen beteiligt sind, sondern hätte sich intensiv für wohltätige Zwecke eingesetzt, die ihr etwas bedeuteten“, glaubt Bruce Oldfield zu wissen.

Auch der Kontakt zu ihren Söhnen hätte einen großen Teil ihres Lebens beansprucht. Der Psychologe Oliver James urteilt auf “High50.com”, sie hätte wohl große Schwierigkeiten mit dem Erwachsenwerden ihrer Söhne William und Harry gehabt. „Sie wäre eine dieser anhänglichen Mütter, die ihre Kinder andauernd anrufen“, so James.

Tina Brown denkt, Diana wäre es schwer gefallen das Rampenlicht mit Catherine Mountbatten-Windsor zu teilen.

Glücklich oder nicht?

Fände Diana den Rummel um ihre Person also gar nicht so schlimm, wie alle dachten? „Diana neigte dazu, narzisstisch zu sein und fühlte sich nur wohl, wenn sie im Mittelpunkt stand“, diagnostiziert der Psychologe Oliver James. Auch Tina Brown weiß, wie wichtig Diana ihr Ruhm war. Heute würde Prinzessin Diana ihrer Meinung nach aus ihrer Arbeit für wohltätige Zwecke eine Riesen-Show machen – „mit einem Kamera-Team und zehn Millionen Twitter-Fans würde sie Opfern von Katastrophen wie Erdbeben oder Tsunamis helfen, wieder auf ihre Füße zu kommen.“

Um die wichtigeste Frage ob Diana glücklich geworden wäre, scheiden sich die Geister. Einige, wie Tina Brown meinen, dass ihre Kinder und die wohltätige Arbeit sie mit Glück erfüllt hätten. Andere denken, dass sie nie glücklich werden würde und sogar die Öffentlichkeit irgendwann genug von ihr gehabt hätte.

Aber genug der Spekulationen! Seit nunmehr fast 14 Jahren ist die „Prinzessin der Herzen“ tot. Vielleicht sollten wir sie endlich in Frieden ruhen zu lassen.
Kommentar schreiben
Name
Überschrift
Ihr Kommentar