Liz HurleyBusinessfrau im Bikini

Text: Katharina von der Leyen
Businessfrau im Bikini

Keine kann das besser: lässige Auftritte mit möglichst wenig Bekleidung bei sehr kalten Temperaturen. Strumpf- und ärmellos, aber sexy erscheint Liz Hurley an einem kalten Mittag im Februar bei einem Lunch für den Schuhdesigner Patrick Cox in London, dessen Model in der neuen Werbekampagne sie ist.

Bryan Adams ist da, Natalie Imbruglia, Francesca Versace (die Nichte von Donatella), Sophie Ellis Bextor, die einen unglaublich winzigen Kopf und dadurch etwas von einer jugendlichen Schildkröte hat, und die beinah komplette internationale Journaille. Elizabeth erscheint in einem ärmellosen Sommerfähnchen, die nackten Füße in hohen Schlangenlederpumps. Sie ist kaum geschminkt, sieht natürlich phänomenal aus, posiert professionell beiläufig für die Fotografen, begrüßt einzelne Gäste und unterhält sich kurz mit voller Aufmerksamkeit mit ihnen.

Nach zweieinhalb Stunden eilt Elizabeth zurück in ihr Büro im Hotel „Nº 11 Cadogan Gardens“, zu dessen Geschäftsführern sie gehört, zieht Jeans an, Fellstiefel und einen fliederfarbenen Pullover, der lauter Wollmäuse hat, was an einer Miss Perfect wie Hurley irgendwie tröstlich wirkt. Sie wählt Fotos aus, beantwortet per E-Mail Interviewfragen und sucht ihren Schmuck, der in den Accessoires des letzten Shootings untergegangen war. Über ihrem Schreibtisch hängt ein vergrößertes Foto von Hugh Grant und ihr in „The Dress“, dem Versace-Kleid, das ihr zur internationalen Karriere verhalf. Auf einem Hocker steht ein riesiger Rosenstrauß mit einer Karte „Love you, my darling“, den ihr Lebensgefährte Arun Nayar geschickt hat. „Endlich haben wir mal Blumen im Büro“, stellt sie lächelnd fest.