Liz HurleySchön ohne Sport oder OP

Elizabeth fühlt sich krank, hustet und liegt auf dem Bett, trinkt Tee und isst Kekse. Viele. Sie liebt Kekse und Schokolade, am besten in Kombination miteinander. Sie kocht auch fabelhaft und gern. Dafür kein Sport: Ihre athletische Figur ist angeboren. Und sie ist nicht operiert. „Ich sollte vielleicht mal was machen lassen. Würde ich auch.“ Ihr fällt bloß nicht ein, was.

Die Oberlippe ist ein bisschen voller als früher, der Rest sieht aus wie immer. Die Augenbrauen sind schmaler und gebogener gezupft, dadurch wirkt ihr Gesicht offener. Auch die Nase ist die gleiche, sie hält nur automatisch ihren Kopf perfekt in Position, wenn eine Kamera auf sie gerichtet wird. Neben ihrem Mund sind feine Falten und ihre Mimik funktioniert ganz spontan.
Sie ist müde. „Ich bekomme seit vier Jahren nicht genug Schlaf“, sagt sie. „Elternproblem. Ich renne die ganze Nacht die Treppen rauf und runter: Damian trinkt viel Wasser.“ Und, ach ja: „Im vergangenen Jahr habe ich sehr hart gearbeitet.“ Vor einem Jahr hat sie ihre Beachwear-Kollektion herausgebracht.

Nach Damians Geburt wollte sie nicht mehr so viel reisen, keine Filme mehr drehen. „Ich wollte ihn nicht ständig herumschleppen, man kann Kinder nicht dauernd entwurzeln“, erklärt sie. „Also habe ich mir überlegt, wie ich es anstelle, die meiste Zeit in England zu verbringen. Mir sind immer wieder Lizenzen für
Unterwäsche angeboten worden, aber mir war das zu billig. Beachwear ist glamourös und sexy, sie hat etwas von St. Tropez, Brigitte Bardot, Kokosöl …

Jeder freut sich über winzige Bikinis, vor allem, wenn man aus einem Regenland kommt wie wir. Wir machen Bikinis, Badeanzüge, Tunikas, Flipflops, Pareos, Strandhüte, das ganze Programm.“ Elizabeth designt alles selbst. Sie steht um sechs auf, frühstückt, spielt mit Damian und bringt ihn um neun in die Vorschule, geht ins Büro, arbeitet bis 12, holt ihn wieder ab, verbringt den Tag mit ihm, steckt ihn ins Bett und arbeitet bis Mitternacht. Oder lässt ihn vom Kindermädchen abholen, kommt um fünf nach Hause, macht sein Abendessen, bringt ihn zu Bett – um anschließend weiterzuarbeiten.

Elizabeth fühlt sich krank, hustet und liegt auf dem Bett, trinkt Tee und isst Kekse. Viele. Sie liebt Kekse und Schokolade, am besten in Kombination miteinander. Sie kocht auch fabelhaft und gern. Dafür kein Sport: Ihre athletische Figur ist angeboren. Und sie ist nicht operiert. „Ich sollte vielleicht mal was machen lassen. Würde ich auch.“ Ihr fällt bloß nicht ein, was.

Die Oberlippe ist ein bisschen voller als früher, der Rest sieht aus wie immer. Die Augenbrauen sind schmaler und gebogener gezupft, dadurch wirkt ihr Gesicht offener. Auch die Nase ist die gleiche, sie hält nur automatisch ihren Kopf perfekt in Position, wenn eine Kamera auf sie gerichtet wird. Neben ihrem Mund sind feine Falten und ihre Mimik funktioniert ganz spontan.
Sie ist müde. „Ich bekomme seit vier Jahren nicht genug Schlaf", sagt sie. „Elternproblem. Ich renne die ganze Nacht die Treppen rauf und runter: Damian trinkt viel Wasser.“ Und, ach ja: „Im vergangenen Jahr habe ich sehr hart gearbeitet.“ Vor einem Jahr hat sie ihre Beachwear-Kollektion herausgebracht.

Nach Damians Geburt wollte sie nicht mehr so viel reisen, keine Filme mehr drehen. „Ich wollte ihn nicht ständig herumschleppen, man kann Kinder nicht dauernd entwurzeln", erklärt sie. „Also habe ich mir überlegt, wie ich es anstelle, die meiste Zeit in England zu verbringen. Mir sind immer wieder Lizenzen für
Unterwäsche angeboten worden, aber mir war das zu billig. Beachwear ist glamourös und sexy, sie hat etwas von St. Tropez, Brigitte Bardot, Kokosöl …

Jeder freut sich über winzige Bikinis, vor allem, wenn man aus einem Regenland kommt wie wir. Wir machen Bikinis, Badeanzüge, Tunikas, Flipflops, Pareos, Strandhüte, das ganze Programm.“ Elizabeth designt alles selbst. Sie steht um sechs auf, frühstückt, spielt mit Damian und bringt ihn um neun in die Vorschule, geht ins Büro, arbeitet bis 12, holt ihn wieder ab, verbringt den Tag mit ihm, steckt ihn ins Bett und arbeitet bis Mitternacht. Oder lässt ihn vom Kindermädchen abholen, kommt um fünf nach Hause, macht sein Abendessen, bringt ihn zu Bett – um anschließend weiterzuarbeiten.

© defd
"Mad Dogs And Englishmen", 1995

Sie war mitte 20, als sie nach Los Angeles zog, um ihre Karriere als Schauspielerin ernsthaft zu betreiben, während Hugh in London blieb. Wir zogen zusammen in ein Haus in den Hollywood Hills, in die gleiche Straße, in der auch Robert Downey jr. und Michael J. Fox wohnten, und gaben zahllose Partys, nach denen Gäste gern mal wochenlang blieben. Gedeon Burkhard, viel später bekannt aus „Kommissar Rex", wohnte übrigens auch eine Zeit lang im Keller, aber so, dass man ihn kaum bemerkte.

Elizabeth kannte in kürzester Zeit jeden, der wichtig war, spielte mit Drehbuchautoren Mah-Jongg, verkuppelte eine englische Freundin mit Kevin Costner und bot heimwehkranken britischen Filmschaffenden Tee und chintzbezogene Sofas. Wenn sie sich ausruhte, stickte sie endlose Kreuzstichbilder, kochte und ging mit Nico spazieren, einer völlig neurotischen Schäferhündin, die sie aufgenommen hatte, nachdem das arme Tier von einem Einbrecher mit siebzehn Stichen niedergestreckt und von der Besitzerin nicht mehr aus der Tierklinik abgeholt worden war. Sie stapfte die Hügel des Runyon Canyon Parks in unglaublich kurzen Betsey-Johnson-Kleidchen hinauf, von denen sie behauptete, sie wären in der Wäsche eingegangen, weshalb sie „nicht wie sonst Strings“, sondern „richtige Unterhosen“ tragen müsse. Hätte sie es nicht erwähnt – man hätte es womöglich gar nicht bemerkt.