Dünn, dünner, Demi Moore Magerwahn in Hollywood

 

Oberarme, so schmal wie Handgelenke: Demi Moore hungerte vor Liebeskummer noch extremer als sonst und brach zusammen. Auch andere Stars, wie Angelina Jolie, wirken zerbrechlicher denn je.
Text: Veronika Schaller
© Gesehen bei Imagur.com
Es ist ein Bild, das nachdenklich macht. Auf Facebook kursiert derzeit die Collage eines unbekannten Urhebers. Oben zu sehen: die Starlets Heidi Montag, Nicole Richie, Keira Knightley und Kirsten Dunst in Bikinis am Strand, allesamt so dünn wie Strichmännchen. Unten gezeigt: kurvige Schönheiten wie Bette Davis, Shirley MacLaine, Elizabeth Taylor und Marilyn Monroe im Pin-up-Stil. Dazu die Frage: Wann wurde das (gemeint ist das verhungerte Aussehen), heißer als das (also der Vollweib-Look)?

Was mit der „grazilen Elfe“ Audrey Hepburn als Kontrast zu Marilyn Monroe begann, hat sich in Hollywood seit Jahren ins Extreme entwickelt. Ganz nach Kate Moss’ Motto: „Nichts schmeckt so gut, wie sich Dünnsein anfühlt.“ Wer glaubte, der Trend würde sich bald wieder ins Gegenteil verkehren, weil etwa ein Hype um Beth Dittos Rubensfigur aufflammte, der irrte. Blickt man derzeit nach Hollywood, so scheinen Schauspielerinnen wie Socialites so dünn zu sein wie nie zuvor. Ehemals fülligere Promis, wie Kelly Osbourne oder Jennifer Hudson, passten sich dem Schönheitsideal an und nahmen mit viel Disziplin dutzende Kilos ab. Die Celebrity-Tochter Peaches Geldof machte aus ihrem einst rundlichen Körper im Jahr 2011 eine knochige Silhouette und ist dünner als jemals zuvor – obwohl bereits im sechsten Monat schwanger.
Hungernde Promis
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Andere Schauspielerinnen kämpfen permanent gegen ihre Veranlagung. Und für ihre Karriere. So gab Amanda Seyfried in einem Interview mit dem Magazin „Esquire“ zu, dass sie nur Rohkost esse und diese Diät ihr sehr schwer falle: „Es ist sehr anstrengend und manchmal ekelhaft.“ Gegenüber „Glamour“ enthüllte sie, dass sie ohne Work-out sofort zunehmen würde. „Aber ich muss meine Figur halten, weil ich sonst keine Rollen bekäme“, so der „Mamma Mia“-Star weiter.

Gewinnen Stars an Gewicht, wie zum Beispiel Christina Aguilera oder Mischa Barton, werden sie mit Häme überschüttet. Nicht nur von den Medien. Sie machen sich bei Gewichtsproblemen sogar gegenseitig fertig. Kelly Osbourne etwa wetterte in einer TV-Show über Aguilera: „Viele verfluchte Jahre lang hast du mich als ´fett´ bezeichnet. Aber weißt du was? F ... dich, du bist auch fett!“

Aufmerksamkeit zieht im Moment vor allem ein Mager-Star auf sich: Demi Moore. Sie galt schon immer als gefährlich dünn, wirkt aber seit der Trennung von Noch-Ehemann Ashton Kutcher im November 2011 noch zerbrechlicher. Ein Hilferuf wohl, genau wie ihr mysteriöser Zusammenbruch vergangene Woche. Wegen „Erschöpfung“ wurde die 49-Jährige in eine Klinik eingewiesen. Wie jetzt herauskam, sollen auch Drogen mit im Spiel gewesen sein. Dass sie von ihrem Liebsten betrogen wurde, scheint die Schauspielerin alleine nicht verkraften zu können.
Auch bei Award-Shows würde man aktuell sehr gerne Burger statt Preise verleihen. Angelina Jolie sah bei den Golden Globes 2012 aus, als würde sie jeden Moment von der Bühne kippen. Oberarme so dünn wie Unterarme? Das kann nicht normal sein. Angeblich nimmt sie weniger als 600 Kalorien pro Tag zu sich, nicht einmal die Hälfte der empfohlenen Tagesdosis. Dabei soll sie jetzt sogar wieder schwanger sein – mit Zwillingen! Da bleibt nur zu hoffen, dass ihre dritte Schwangerschaft ähnliche Auswirkungen hat, wie Nicole Richies erste. Das ehemals magersüchtige It-Girl fand durch ihr Baby zu einer gesünderen Ernährungsweise zurück.

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LaAgrado  |  07.05.2012, 16:58
Shirley MacLaine?
Datt sieht mir aber viel eher nach Shirley Jones aus... Was hat Frau Schaller gemacht? Die erstebesten Namen hingeschrieben, die ihr einfielen?

Provozist  |  27.02.2012, 10:15
Na, warum nur ... ?
... wollen erwachsene Frauen die Figur einer 13jährigen haben und rasieren sich nen Babypoppo hin?

Gudrun  |  08.02.2012, 12:25
Gruselig
die obere Reihe ...
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