Matthias Schweighöfer Mit „Hängepo“ beleidigt

 

Dass eine Frau Matthias Schweighöfer nicht attraktiv finden könnte, das vermag man sich gar nicht vorzustellen. Aber: Er wurde in der Schule sogar ausgelacht.
Schmacht. Matthias Schweighöfer ist das, was man so dahingesagt als „Frauenschwarm“ bezeichnet. Nicht weil er besonders muskulös ist, sondern weil er verschmitzt lächelt und seine blauen Augen dabei funkeln.

Dass viele Besucherinnen seines neuen Filmes „What a Man“ nur wegen ihm ins Kino gehen werden, hätte der 30-Jährige früher sicher nicht zu träumen gewagt.

„Im Film ist schon viel Autobiografisches“, sagte Matthias Schweighöfer der Frauenzeitschrift „Freundin“. „Die Szene, in der ein kleiner, dicker Junge vor 28 Mädchen nicht über den Bock kommt – das ist mir genau so passiert“. Sogar den Kommentar „Hängepo“ habe er sich schon anhören müssen.

Für den Schauspieler bedeutet die Beziehungskomödie, die am 11. August 2011 in Berlin Premiere feierte und am 25. August in die Kinos kommt, auch ein Debüt: Erstmals führte er Regie und schrieb das Drehbuch mit.

Die Hauptrolle besetzte Schweighöfer mit Sibel Kekilli. „Sibel ist auf dem Deutschen Filmpreis vor lauter Glück über die ´Lola´ so komisch herumgesprungen. Das war so authentisch, so überzeugend, dass ich sie zum Casting eingeladen habe“, begründete er seine Wahl.

Inspiration zog der Neu-Autor auch aus seiner Beziehung mit Anni Schromm (das Paar hat eine zweijährige Tochter, ist aber nicht verheiratet). „Meine Freundin hat mir erzählt, dass Frauen untereinander grundsätzlich intensiver über Sex reden als Männer“, so Matthias Schweighöfer, „oder wie Männer untenrum gebaut sind“.
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