Mode-Karussell Wer kreiert wo?
Christian Lacroix kreiert für die gleichnamige Marke, Giorgio Armani für Armani und Donna Karan für DKNY. Aber wer ist kreativ verantwortlich für YSL oder Kenzo seit die Gründer und Namensgeber Yves Saint Laurent und Kenzo Takada zurückgetreten sind?
© Collection Rolf Heyne
Designerwechsel erhalten den Marktwert traditioneller Labels. Ende der 80er-Jahre stand Gucci vor dem Bankrott. Doch dann kam der Texaner Tom Ford und verwandelte die angeschlagene Marke zum Glamour-Label der 90er. Frida Giannini wiederum transportiert das Label auf das nächste Erfolgsniveau.
Und was Ford in den 90ern gelang, schaffte Nicolas Ghesquière mit seinem Eintritt bei Balenciaga (ebenfalls Mitglied der Gucci-Gruppe) in den darauffolgenden Jahren. Speziell seine Handtaschen verwandelten sich zum Must-Have der Society. Doch auch seine Roben sind beliebt – so heiratete Nicole Kidman in einer Ghesquière-Kreation.
Der große Provocateur Jean Paul Gaultier war zunächst bekannt für seine engen Korsagen mit spitz zulaufenden BHs und seine extravaganten Shows. 1999 verkaufte er einen Teil seiner Firmenanteile an Hermès und übernahm 2004 die Position des Chefdesigners. Doch statt, wie befürchtet, die Traditionen des Hauses über Bord zu werfen, setzt Gaultier verstärkt auf die Hermès-Motive Zaumzeug, Sattel und Reithose – letzteres zu bewundern an Madonna bei ihrer „Confessions on a dancefloor“-Tour.
Doch wo kreiert momentan John Galliano, welcher Amerikaner hat das französische Haus Louis Vuitton gestärkt und wer bestimmt die Linie von Pucci momentan? Hier finden Sie einen Überblick über die Top-Marken und ihre Designer.

















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