MTV Video Music Awards Musik und viel mehr

 

Ob sexy Outfits, rüpelhafte Rapper oder blutrünstige Performances – beim Pop-Ereignis des Jahres war wirklich alles geboten. Hauptsache, es unterhielt.
Text: Veronika Schaller
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In der New Yorker Radio City Music Hall wurden am Sonntagabend die MTV Video Music Awards (VMAs) verliehen.

Zur Eröffnung gedachten die Stars noch einmal dem verstorbenen Michael Jackson. Überraschend trat Madonna auf und hielt eine Rede. Darin bezeichnete sie den King of Pop als „eines der größten Talente“ überhaupt. Außerdem sagte sie, er sei ein König aber gleichzeitig auch ein Mensch gewesen. Seine Musik habe jeden zum Tanzen gebracht und sogar das Gefühl vermittelt, man könne fliegen. Auch Janet Jackson ehrte ihren Bruder mit einer Rückkehr auf die Bühne.
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Rüpel-Rapper stürmt die Bühne

Zum Eklat kam es, als Countrypop-Sängerin Taylor Swift den „Moonman“ für das beste Video einer weiblichen Künstlerin erhielt. Rapper Kanye West sprang auf die Bühne, nahm der 19-Jährigen das Mikrofon aus der Hand und sagte: „Taylor, ich freue mich für dich und du darfst gleich weiterreden, aber Beyoncé hat wirklich eines der besten Videos aller Zeiten produziert.“

Taylor Swift war davon so schockiert, dass sie nichts mehr sagen konnte. Aber Beyoncé rettete später die Situation. Nachdem sie selbst den begehrtesten Preis für das Video des Jahres abgeräumt hatte, bat sie die junge Sängerin nochmals auf die Bühne, damit diese ihre Rede beenden konnte.
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Blutrünstiger Auftritt

Ein weiterer Skandal: die Performance von Lady Gaga zu ihrem Lied „Papparazzi“. Die Sängerin, bekannt für ihre wilden Outfits und ihre provokante Selbstinszenierung, griff sich während ihres Auftritts plötzlich an die Brust und war Blut überströmt. Ein Schock für das Publikum!
Aber für ihr künstlerisches Schaffen wurde Lady Gaga geehrt: sie gewann mit ihrem Video „Poker Face“ den Preis als beste Newcomerin.

Der Rest der Veranstaltung verlief friedlich. Zu den musikalischen Höhepunkten gehörten die Auftritte von Pink, Green Day und Beyoncé. Als Laudatoren traten unter anderem Shakira, Katy Perry, Eminem und Chace Crawford auf. Der Komödiant Russel Brand führte durch den Abend.
Top und Flop
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Die wichtigsten Preisträger im Überblick

Video Of The Year
Beyoncé
„Single Ladies (Put A Ring On It)“

Best New Artist

Lady Gaga
„Poker Face“

Best Hip-Hop Video
Eminem
„We Made You“

Best Male Video
T.I. f/ Rihanna
„Live Your Life“

Best Pop Video
Britney Spears
„Womanizer“

Best Rock Video
Green Day
„21 Guns“

Best Female Video
Taylor Swift
„You Belong With Me“
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