Nach dem Tod des iGodAlle wollen Steve Jobs' deutsche Brille

Steve Jobs hat die Technikwelt revolutioniert. Nicht zuletzt, indem er Geräte vereinfachte, intuitiv bedienbar machte und ihnen ein reduziert-schönes Äußeres verlieh.

Genau so schlicht wie iPod, iPhone und MacBook: Das Auftreten des Apple-Chefs selbst. Zu Jeans und Turnschuhen trug er stets einen schwarzen Rollkragenpullover und eine minimalistische Brille ohne Fassung.

1998, drei Jahre vor Erfindung des iPods, kaufte er das erste Gestell mit runden Gläsern der deutschen Firma „Steve Jobs' Brille - Lunor AG“ im Optikfachgeschäft „Robert Marc“ in New York. Bis zu seinem Krebstod am 5. Oktober 2011 hatte er immer wieder das gleiche Modell in den Farben Silber oder Antiksilber nachgekauft.

Und weil die Anbetung des schon zu Lebzeiten als „iGod“ Bezeichneten nach seinem Tod ins Unermessliche steigt, wollen seine Bewunderer auch aussehen wie er. Hunderte Anfragen erreichen den Hersteller, obwohl bisher kaum jemand wusste, woher Steve Jobs Brille stammte. Auch die Bestellungen der Großhändler gingen drastisch nach oben.

Das gleiche Phänomen erlebt derzeit das US-Label „Steve Jobs' Rolli - St. Croix“, von welchem Steve Jobs schwarzer Rolli stammt. Für mehrere Wochen ist der Artikel mit der Bezeichnung „1990“ ausverkauft. Wer jetzt ordert, muss auf die Lieferung bis zum 7. November 2011 warten. Ein Trost ist der gute Zweck: Mit dem Kauf spendet man laut Firmenangaben 20 Dollar für die Krebsforschung.

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