Neuer Bildband „The Story of Olga“Ellen von Unwerth feiert Fetisch-Orgie mit Olga

von AMICA Online Autorin
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Ellen von Unwerth, The Story of Olga, Bildband

Ellen von Unwerths verführerische „Story of Olga“

Hemmungslos lebt Olga Rodionowa vor Ellen von Unwerths Kamera erotische Fantasien aus. Die opulente Kulisse des Shootings für den Bildband „The Story of Olga“ liefert ein altes Chateau. Spannend!
Ellen von Unwerth, The Story of Olga, Bildband
Ellen von Unwerth, The Story of Olga, Bildband
Ellen von Unwerth, The Story of Olga, Bildband

Saftige Erdbeeren, Champagner aus der Flasche, Sahne im Schoß und ineinander verschlungene Körper, die sich vor Begierde auf dem Boden räkeln – die Fotografin Ellen von Unwerth hat sich mit ihrer neuen Serie „The Story of Olga“ in Sachen Opulenz, Sinnlichkeit und Dramatik selbst übertroffen.

Fashion, Fetisch und Fleischeslust verschmelzen in den Bildern wie die nackten Körper, die ihr orgiastisches Spiel darauf treiben. Die Serie erinnert an Stanley Kubricks „Eyes Wide Shut“, geheimnisvolle Schönheiten zelebrieren vor barocken Kulissen hemmungslose, sexuelle Dekadenz.

© 2012 Ellen von Unwerth, Paris

Die Galerie Camera Work zeigt eine Auswahl der scharfen Bilder ab 7. Dezember in einer ehemaligen jüdischen Mädchenschule in Berlin, eine Woche später erscheint ein 352 Seiten starker Bildband der fleischgewordenen Fantasien.

Das ehemalige Model von Unwerth erzählt mit ihren Bildern die fiktive Geschichte der jungen Olga, einer Witwe, die vor ihrer Einsamkeit in Sex und Orgien flieht. In Lack, Leder und Masken lassen die Protagonisten ihren sexuellen Fantasien freien Lauf.

Mittelpunkt der Szenerie ist die verführerische Olga Rodionowa, Topmodel und Gattin des russischen Millionärs Sergej Rodionov. Er hat die lustvollen Aufnahmen in Auftrag gegeben. Nicht das erste Mal, dass die aufreizende Rothaarige sich für ihren Mann lasziv vor der Kamera räkelt.

Auch David LaChapelle, Peter Lindbergh oder Bettina Rheims haben die 38-Jährige schon sexy in Szene gesetzt. Rheims Serie aus dem Jahr 2008 mit dem Titel „The Book of Olga“ galten vielen als zu pornografisch.

Fotografin Ellen von Unwerth, die ebenfalls nicht zum ersten Mal mit frivolen Bildern für Furore sorgt, sieht Pornografie aber nicht als Thema ihrer Arbeit. „Ich habe einen absolut weiblichen Blick“, sagte sie 2009 im Interview mit dem Magazin „Focus“. „Ich zeige starke, sinnliche Frauen, die sich amüsieren, manchmal provozieren, die Lust am Leben haben und die man dafür lieben muss.“

Olga Rodionowa versteht sich selbst als Muse und nimmt die Sexismus-Kritik gelassen: „Das Bewusstsein der Menschen ist generell sexistischer Natur. Sonst würde die menschliche Rasse sich ja nicht fortsetzen“ sagte sie in einem Interview mit „Spiegel Online“. „Wenn es ihnen um ein Diktat der Männer geht, dann muss ich die Feministinnen enttäuschen. Ich bin frei. Ich mache nichts gegen meinen Willen.“ Im Übrigen ließ die selbstbewusste Russin wissen, die Aufnahmen täten ihrer Ehe gut. Und die hält bereits seit 1994.

Einen kleinen Eindruck der kunstvollen Aufnahmen bekommen Sie in unserer oder in der Ausstellung ab 7. Dezember.

© 2012 Ellen von Unwerth, Paris
Ellen von Unwerth

„The Story of Olga“

Taschen Verlag, limitierte, nummerierte und signierte Auflage von 1000 Stk.

350 Seiten, 500 Euro, bzw. 1250 Euro. Das Buch ist ab Anfang Dezember im Handel erhältlich.

Titel: The Story of Olga

Autor: Ellen von Unwerth

Verlag: Taschen

Preis: 500 Euro (limitierte Edition)

Ausstellung:

"The Story of Olga“
CWC GALLERY
Auguststraße 11–13
10117 Berlin
Camera Work - Camera Work

Öffnungszeiten:
7. Dezember 2012 bis 16. Februar 2013
Dienstag bis Samstag
11 bis 19 Uhr

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