New Faces Award 2011 Deutsche Design-Hoffnungen
Mit reduzierter Avantgarde holten sich die Designerinnen Johanna Perret und Tutia Schaad den begehrten Nachwuchspreis „New Faces Award“. Babara Becker, Barbara Schöneberger & Co. applaudierten.
Text: Veronika Schaller
Ein schlichtes, kurzes Seidenkleid mit Schleppe. Ein schwingender Rock mit asymmetrischem Saum, High-Tech-Materialien zu Luxusstoffen. Mit ihrem avantgardistischen Clean-Chic haben die Designerinnen Johanna Perret und Tutia Schaad es geschafft: Sie gewannen den „New Faces Award“ für Nachwuchsdesigner.Am Montag, den 25. Juli 2011 zeichnete das People-Magazin „Bunte“ in der Düsseldorfer Rheinterrasse das Modelabel Perret Schad als „Bestes Fashion Label“ aus. 2009 hatten sich die beiden Absolventinnen der Kunsthochschule Berlin Weißensee unter diesem Namen zusammen gefunden. Ein Jahr später zeigten sie zum ersten Mal bei der Fashion Week Berlin und feiern sogar bereits internationale Erfolge: Auch in Hongkong und New York sind ihre Designs heiß begehrt. Zur Förderung der Karriere bekommen die 29-jährige Johanna Perret und die 28-jährige Tutia Schaad nun 10.000 Euro.
Die Jury – unter anderem bestend aus Susanne Asbrand-Eickhoff, „Stylebop“-Inhaber Mario Eimuth, „Bunte“-Modechefin Petra Pfaller, den Chefredakteurinnen Michaela Mielke („Cover“), Annette Weber („InStyle“), Sabine Nedelchev („Elle“) und „Bunte“-Herausgeberin Patricia Riekel – wählte außerdem ihren Favoriten in der Kategorie „Best Accessoire Label“.
Barbara Schöneberger überreichte Alina Schürfeld für ihre Marke ALINASCHUERFELD einen roten Panther als Trophäe. Die Begründung? Ein reduzierter, eleganter und moderner Stil zeichnet ihre edlen Leder-Accessoires aus. Als „Bestes deutsches Label im Ausland“ überzeugten die Designerinnen Annette und Daniela Felder (Felder Felder) nicht nur die Jury, sondern auch Laudatorin Barbara Becker. Die kreativen Zwillinge studierten an Londons renommierter Modeschule Central Saint Martins Modedesign und gründeten 2006 während des Studiums ihr Fashion-Label in der britischen Hauptstadt. Zu ihren Fans gehören internationale Stars und Künstler wie Rihanna, Jessi J. und Fergie.
In der Kategorie „Bestes Schuh-Design“ machte Finalist Simon Barth das Rennen. Er setzte sich in einer Art Kreativ-Wettbewerb gegen 1399 andere Bewerber durch und gewann ein Preisgeld in Höhe von 5000 Euro. Darüber hinaus geht sein Sieger-Schuh in Produktion und wird in Filialen des Unternehmens „Reno“ verkauft. Laudatorin Sonya Kraus zeigte sich jetzt schon begeistert.













powered by plista














