Der 80er Star Von Amöbe zu Dr. McDreamy
Aber es gab andere, weniger schmalbrüstige, wie Mark Wahlberg, die an seine Stelle traten. „Ich war ‚der Typ, der in diesem 80er-Jahre-Film mitgespielt hat‘“, sagt er heute über die folgenden, verzweifelten zehn Jahre. Irgendwann beschloss er dann: keine Vorsprechen mehr. Kein Betteln. Keine drittklassigen Filme. Lieber wollte er künftig Häuser renovieren.
Doch sobald er aufgehört hatte, sich zu bemühen, bemühte man sich – klar! – um ihn, und so landete er schließlich bei „Grey’s Anatomy“. Er findet den Aufruhr „ein bisschen schockierend“. Aber er genießt ihn auch. Als er den People’s Choice Award als beliebtester Serienstar gewann, juchzte er: „Danke für diese zweite Chance!“ Gut möglich, dass man ihm den Dr. Shepherd vor zehn Jahren noch nicht abgekauft hätte. Er musste erst älter werden. Ein paar Tiefschläge erleben. In seine Grübchenfalten hineinwachsen. Man kauft ihm sein lässiges Grinsen ab. So grinst einer, der längst weg vom Fenster war. Und dem plötzlich alle Türen offen stehen.
Jetzt ist er 41. Hat noch mal geheiratet, drei Kinder, ein
paar Häuser und spielt den schmucken Arzt. Es gibt noch einen, der mit einer ähnlichen Rolle berühmt wurde. George Clooney. Was aus dem wurde, ist bekannt. Noch mehr Patrick Dempsey
… können Sie ab dem 8.3. in dem Kinofilm „Freedom Writers“ sehen. Hilary Swank spielt eine Highschool-Lehrerin, die versucht, zu ihren Schülern durchzudringen. Patrick Dempsey spielt ihren verständnisvollen Mann. Der Animationsfilm „Enchanted“, dem Dempsey seine Stimme lieh, wird im Laufe des Jahres in die Kinos kommen. Und natürlich kann man ihn in dem Golden-Globe-prämierten Fernsehdrama „Grey’s Anatomy“ bewundern (Di., 22.15 Uhr, ProSieben) – als Doktor mit dem seelenvollen Blick
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