Penélope Cruz Voller Stolz
Zusammen mit ihrer Schwester Mónica hat Penélope Cruz sich an die Mode gewagt. Ob das Familienprojekt ebenso erfolgreich wird wie die Filmkarriere? Wir werfen einen Blick auf beides.
Text: Lucas Hollweg
/ Katharina Von der Leyen
Der Himmel über Barcelona ist an diesem Abend kobaltblau. Penélope Cruz schwebt durch die Bar des „Hotel Arts“ und gleitet auf ein braunes Samtsofa. In ihrem simplen weißen Kleid und den Sandalen sieht sie aus, wie man sich eine klassische Göttin vorstellt. Man kann sich kaum entscheiden, auf welches zauberhafte Detail man sich zuerst konzentrieren soll: den perfekten Bogen ihres Mundes, das üppige, schwer den Rücken hinunterfallende Haar, die großen dunklen Augen, die einen direkt und prüfend ansehen. Sie lächelt, freundlich, fast ein bisschen verhalten, und greift nach der Schale mit Nüssen.Auf die Frage nach ihrem Kleid erklärt sie schlicht: „Es stammt aus dem Film.“ Englisch mit unverwechselbar spanischem Sound. „Mein Gepäck ist verloren gegangen, da haben sie mir ein paar Sachen aus dem Fundus gegeben.“ Cruz ist in Barcelona, um mit Woody Allen zu drehen. Mit dabei: Scarlett Johansson, wieder einmal. Die blonde New Yorkerin scheint so etwas wie Allens moderne Diane Keaton zu sein. Bislang läuft der Film nur unter dem Arbeitstitel „Woody Allens Spanisches Projekt“. Cruz will sich zu den Dreharbeiten auch gar nicht weiter äußern. Nur so viel: Die Arbeit mit dem Regiekünstler sei für sie „eine große Sache“.
© Reuters
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