Porträt des Fluch der Karibik 4-Stars Penélope Cruz
Eben der Stern auf dem Walk of Fame, kurz vorher ihr erstes Baby, jetzt segelt Schauspielerin Penélope Cruz mit „Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“ weiter auf Erfolgskurs.
Text: Kerstin Kotlar
© Reuters
An der Seite von Johnny Depp ist Cruz nun im vierten Teil der erfolgreichen „Fluch der Karibik“-Reihe als Piratenbraut Angelica zu sehen. Der bekam seinen Stern in Hollywood schon 1999. 2001 kreuzten sich ihre Wege zum ersten Mal im Drogendrama „Blow“. Seit zehn Jahren sind die beiden Schauspieler eng befreundet. „Wir haben uns bei den Dreharbeiten zu „Blow“ (2001) wirklich sehr gut verstanden, sind Freunde geworden. Dann aber habe ich ihn für einen langen Zeitraum nicht gesehen“, erzählt Cruz. „Nachdem ich jetzt aber, nach all diesen Jahren, wieder sehr viel Zeit an seiner Seite verbringen konnte, verstehen wir uns jeden Tag immer besser.“
Das klingt fast nach wiederaufflammender Liebe. Privat allerdings ist die Schauspielerin mit Regisseur Jarvier Bardem verheiratet, mit dem sie im Januar ihr erstes Kind bekommen hat. Mehr Details hält Cruz jedoch von der Öffentlichkeit konsequent fern. Längst hat die frisch gebackene Mutter nach Liaisons mit Tom Cruise und Matthew McConaughey das Spiel der Klatschjäger verstanden. Lieber lässt sie Sätze gegen den Schlankheitswahn fallen und inszeniert auf den roten Teppichen selbstbewusst ihre weiblichen Kurven. Am liebsten greift die schöne Spanierin dabei zu den klassischen Farben Schwarz, Rot oder Weiß. In bodenlangen Roben von L´Wren Scott, Oscar de la Renta oder Elie Saab zeigt Cruz zum verführerischen Lächeln gerne Dekolletee. Zur Schauspielerei ließ sich die Spanierin schon mit 13 Jahren von Pedro Almodóvar verführen. Nachdem sie verbotenerweise seinen Erotikstreifen „Fessle mich!“ gesehen hatte, setzte Cruz, die älteste von drei Geschwistern, alles daran mit ihm zu drehen. Mit Erfolg: 1997 spielte sie in „Carne trémula“ („Mit Haut und Haar“), wurde seine Muse und der spanische Star.
In den USA stockte nach „Blow“ und „Vanilla Sky“ (2001) die Karriere zunächst. Während der Flaute war Almodóvar es auch, der Cruz mit der Tragikomödie „Volver“ (2006) wieder zu Erfolg verhalf.
2009 arbeitete sie für die Musicalverfilmung „Nine“ zum ersten Mal mit Regisseur Rob Marshall zusammen. Für die hervorragende Darstellung der Carla wurde die Spanierin für den Screen Actors Guild Award, den Golden Globe und den Oscar nominiert. Marshall verstand es auch Cruz die vielen Kampfszenen in „Pirates of the caribbean – Fremde Gezeiten“ nahe zu bringen. „Rob hat die Kämpfe fast wie einen Tanz choreographiert, und das hat allen von uns dabei geholfen, sie schneller einstudieren zu können“, erzählt Cruz von den Dreharbeiten.
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Zusammen mit Johnny Depp ist Penélope Cruz in „Pirates of the caribbean Fremde Gezeiten“ ab 19. Mai in den deutschen Kinos zu bewundern.
Von spanischem Kunstkino bis zu Mainstream aus Hollywood beherrscht Penélope Cruz alle Facetten. Vielleicht heißt ihr Gegenspieler bald wieder Johnny Depp. „In ´Blow´ waren wir miteinander verheiratet, stritten uns in jeder Szene. Auch in ´Fluch der Karibik – Fremde Gezeiten´ streiten wir viel, irgendwann müssen wir also einen Film finden, bei dem wir nicht als Feinde vor der Kamera stehen. Aber es sind bekanntlich immer Feinde, die sich lieben“, erklärt Cruz. Als nächstes folgt aber erst einmal wieder ein Streifen mit Kultregisseur Woody Allen.










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