Robbie WilliamsMit Mama Janet aus dem Drogensumpf

Mama Janet weinte jeden Tag ein paar Stunden, dann ließ sie sich zur Suchtberaterin ausbilden, fuhr nach London und trieb Robbie in einem versifften Apartment auf. Überall leere Wodkaflaschen, Zigarettenstummel in Essensresten, ekelerregend klebrige Bettlaken, die seit Monaten nicht mehr gewechselt worden waren.

Irgendwie gelang es Mama Janet, ihren Sohn zu Beechy Colclough zu schaffen, dem Drogenpapst, der schon Michael Jackson behandelt hatte. Robbie kam in ein Sechser-Zimmer ohne Fernseher, ohne Radio, ohne Gameboy. Kein Ausgang, sechs Wochen lang. Ein Glücksfall.

„Ohne Beechy wäre ich tot“, sagt Robbie heute – fünf Jahre und 24 Millionen CDs später. Mit Beechy wurde er zum Solostar, zum größten Entertainer, zum Pop-Gott. Er hat Rückfälle. Aber meistens ist er jetzt clean.