Sarah BrandnerErfolgreich auch ohne Schweini

Text: Johanna Zimmermann

"Sind sie nicht die Freundin von ..?“ – wer ein Gespräch mit Sarah Brandner so beginnt, hat schlechte Karten. Denn das Model mit den Traummaßen 84-60-90 steht auf eigenen Beinen und möchte nicht nur als Anhängsel des Fußball-Profis wahrgenommen werden. „Ich bin selbstständig und verdiene mein eigenes Geld“, sagt Brandner im Interview mit Bunte. „Spielerfrau! Das klingt vor allem nach Nichtstun.“ Und davon ist das Model meilenweit entfernt.

Schon mit 13 wurde die junge Frau von Talentscouts auf der Straße regelrecht verfolgt und angelte sich nur ein Jahr später erste Jobs vor der Kamera. Es folgten Aufträge für internationale Marken wie Missoni, Diesel oder Gianfranco Ferré und demnächst soll die mittlerweile 22-Jährige für Gucci in Mailand laufen.

© Sportmagazin.at

Auch das amerikanische Sportmagazin „Sports Illustrated“, das einst Heidi Klum berühmt machte, outete sich im vergangenen Jahr als Brandner-Fan. Im Zuge der Fußball-Weltmeisterschaft wählte es die Bayerin in die Top 5 der schärfsten Spielerfrauen und lichtete die 1,80 Meter große Blondine lediglich mit Farbe „bekleidet“ ab. Außerdem posierte diese im Bikini für das Cover des österreichischen „Sportmagazin“.

Liebe anstatt Berechnung

Obwohl die Beziehung zu Bayern-Star Schweinsteiger, 26, für die Karriere des Models auch Vorteile hat, wehrt sich Sarah Brandner gegen den Vorwurf, die Beziehung sei reines Kalkül: „Das wir uns verlieben war nicht geplant. Deshalb stört es mich, dass die Medien uns nicht auseinander dividieren. Ich bin von Beruf Model“, erklärt Brandner im Bunte-Interview.

Modeltypen unerwünscht

Kennengelernt haben sich die beiden angeblich in der Schwabinger Boutique „Apartment 20“ , als die damals 18-Jährige Sarah noch als Schülerin das Obermenzinger Gymnasium besuchte. Zur Fußball EM 2008 wurde die Liebe schließlich offiziell und das Model immer häufiger an Bastians Seite abgelichtet.

Über den Umstand, dass ihr Kicker-Freund selbst nicht als Model durchgehen würde, ist die Wahlmünchnerin mehr als froh. Im Interview verriet sie: „Auf überstylte Typen stehe ich nicht!“ Ein Mann, der morgens im Bad länger braucht als sie, komme daher als Partner nicht in Frage. Auch sie selbst mag es eher natürlich und bevorzugt – ganz im Sinne ihrer modischen Vorbilder Moss und Miller – Jeans und Boots. „Ich mag modisches Understatement“, sagte sie zu Bunte. „Ein bißchen Rock-Chic, ein bißchen Hippie-Glam.“