Scarlett JohanssonSinn und Sinnlichkeiten

Scarlett Johansson
Actress Scarlett Johansson arrives at the Warner Music Group Grammy after-party in Los Angeles

Für Woody Allen ist sie „kriminell sexy“. Diesen Sommer wird er nach „Match Point“ (2005) und „Scoop“ (2006) in Spanien seinen dritten Film mit ihr drehen. Der New Yorker Stadtneurotiker lässt keine Gelegenheit aus, über seine Muse zu schwärmen: „In Scarlett steckt ein klein bisschen Marilyn Monroe, obwohl sie in jeder Hinsicht eine viel stärkere Schauspielerin ist.“ Männer beten sie an, Frauen lieben sie: weil sie so etwas Offenes und Verletzbares, dabei gleichzeitig Selbstbewusstes hat. Sie ist wirklich schön – anders als die ebenmäßig Hübschen, die immer gleich aussehen. Manchmal wirkt sie so natürlich wie das Mädchen von nebenan, dann verströmt sie so viel Sex-Appeal, dass einem die Luft wegbleibt. Und in der Klatschhochburg Hollywood weiß niemand etwas Schlechtes über sie zu sagen, was ziemlich bemerkenswert ist.

Und ihr Stil? „Ich bin 22. Ich kann anziehen, was ich will.“ Das tut sie auch – von glamourösen Vintage-Kleidern bis zum Casual Look. Mit kokettem Augenaufschlag und ihrer typischen, erstaunlich tiefen und aufgerauten Stimme fügt sie noch hinzu: „Bei Männern scheine ich ja ganz gut anzukommen.“

Wenn man sie allerdings nach ihren Lovern fragt, muss man sich in der Regel mit einem Achselzucken und einem geheimnisvollen Lächeln begnügen. Sie findet die allgemeine Obsession, Intimes über Stars erfahren zu wollen, einfach nur lächerlich: „Überall bekriegen sich Nationen, die Nachrichten sind voll von Völkermorden, Hungersnöten und Epidemien – und die Leute interessiert lediglich, wer was zu Mittag isst und mit wem. Sehr seltsam!“ Seit Langem setzt sich Scarlett Johansson für die unabhängige Hilfsorganisation Oxfam ein und besucht Slums in Indien und auf Sri Lanka. Für diese karitative Arbeit würde sie sogar einen Auftritt bei den Oscars sausen lassen, erzählte sie einer englischen Reporterin.