Schuldspruch für Jackson-Arzt Murray Murray in Handschellen abgeführt

 

Conrad Murray ist schuld am Tod von Michael Jackson. Die Jackson-Familie brach bei der Urteilsverkündung in Tränen aus und musste sogar von Gerichtsdienern zur Ordnung gerufen werden.
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Conrad Murray im Gerichtssaal in Kalifornien kurz vor der Urteilsverkündung
Dramatische Szenen haben sich bei der Urteilsverkündung im Prozess gegen Conrad Murray, dem ehemaligen Leibarzt von Michael Jackson, abgespielt. Als das Gericht in Los Angeles den Mediziner am Montag der „fahrlässigen Tötung“ für schuldig befand, brach Jacksons Mutter Katherine in Tränen aus. Schwester LaToya brachte ein freudiges „Yes“ hervor. Murray wurden nach der Urteilsverkündung Handschellen angelegt. Ihm könnten bis zu vier Jahre Haft drohen.

„Die Gerechtigkeit hat endlich gesiegt“, rief die Mutter von Michael Jackson freudig in die Kameras als sie den Gerichtssaal verließ. Jacksons Schwester LaToya sagte zu „E-News“, sie sei überaus glücklich, dass der Schuldige endlich gefunden sei. Sie habe außerdem die Anwesenheit ihres toten Bruders im Gerichtssaal gespürt. Die Jackson-Familie konnte sich nach dem Schuldspruch kaum auf den Sitzen halten und mussten sogar zur Ordnung gerufen werden.

Die Familie des „King of Pop“ war fast vollzählig angereist und hielt bei der Urteilsverkündung der zwölf Geschworenen den Atem an. Einstimmig befanden die Murray für schuldig. Dem Arzt war vorgeworfen worden, „grob fahrlässig“ gehandelt zu haben, als er Michael Jackson erst das Beruhigungsmittel Propofol spritzte, und ihn anschließend aus den Augen ließ. Die Verteidigung hatte hingegen behauptet, Jackson selbst habe zu dem Mittel gegriffen als sein Arzt nicht im Raum war.
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LaToya Jackson feiert kurz nach der Urteilsverkündung den Schuldspruch von Murray

Hausarrest für Murray?

Richter Michael Pastor, der sich laut eines Prozessbeobachters des Senders „FOX-News“ wie ein „dritter Staatsanwalt“ verhalten habe, betonte, dass der Schuldiggesprochene „eine Gefahr für die Öffentlichkeit“ sei. Er ordnete deshalb an, dass Murray die Zeit bis zur Strafverkündung am 29. November in Einzelhaft verbringen muss. Trotz dieses harten Richterspruches könnte es die einzige Zeit sein, die Murray im Gefängnis absitzen muss. Amerikanischen Medienberichten zufolge könnte die Strafe für den Arzt mild ausfallen: Das kalifornische Rechtsystem verhängt in vielen Fällen „Hausarrest“, da die Gefängnisse überfüllt sind.

Murray könnte außerdem zumindest finanziell von dem Medienrummel profitieren: Wie amerikanische Medien berichten, ist ein Buch bereits in Planung. Auch von einer Dokumentarserie ist die Rede.
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