Sexy, smart und steinreichDiese Models verdienen Millionen

Vom Model zum Mogul entwickelt sich Gisele Bündchen. Für ihr Dessous-Label Gisele Bündchen Brazilian Intimates posiert die Topverdienerin höchstselbst in sexy Reizwäsche.Sie ist das neue Beauty-Gesicht für Chanel, Model für ihr eigenes Lingerie-Label und vor kurzem zum zweiten Mal Mutter geworden: Gisele Bündchen. Damit erzählt die 33-Jährige eine Erfolgsgeschichte, wenn es darum geht, Karriere und Kinder zu vereinen. Und das schon seit Jahren. Zum siebten Mal in Folge führt das Topmodel nämlich die „Forbes“-Liste der am besten verdienenden Models an. Wie das US-Wirtschaftsmagazin berichtet, lag das Einkommen der Brasilianerin zwischen Juni 2012 und 2013 bei geschätzten 42 Millionen Dollar (etwa 31,5 Millionen Euro). Das sind zwar etwa drei Millionen weniger als im vergangenen Jahr, doch damit ließ sie Miranda Kerr leicht hinter sich.

Die Australierin verdiente geschätzte 7,2 Millionen Dollar, kletterte somit von Platz sieben auf Platz zwei. Seit die nun 30-Jährige 2007 zum ersten Mal als Victoria’s-Secret-Engel über den Laufsteg lief, hat sie ihr Portfolio um lukrative Verträge erweitert. Sie arbeitet beispielsweise für die Fluggesellschaft Quantas und die spanische Modemarke Mango. Außerdem hat sie ihre organische Hautpflegelinie Kora auch auf den asiatischen Markt gebracht.

[kein Linktext vorhanden]Die beiden sind Paradebeispiele dafür, wie sie ihre Aufmerksamkeit als Victoria's-Secret-Models für sich nutzten. Weil internationale Präsenz so viel mehr wert sei, fänden die Models neue Wege ihre Marken und Kooperationen auszubauen, erläutert Ed Razek, Marketingchef von Limited Brands, der Dachfirma von Victoria’s Secret. Wer unter den Models das amerikanische Dessous-Label zu seinen Auftraggebern zählen kann, hat beste Chancen auf einen Platz unter den Spitzenverdienerinnen der „Forbes“-Liste. Sechs der zehn führenden Topmodel hatten einen Vertrag mit Victoria’s Secret, sei es als Engel oder Laufsteg-Schönheit. So findet sich auf Platz drei mit Adriana Lima auch ein weiterer Engel. Die inzwischen 32-Jährige trägt den wertvollen Titel bereist sei 2000 und somit am längsten unter den geflügelten Kolleginnen.

Eine Ausnahme in jeder Hinsicht ist Kate Moss. Die 39-Jährige ist kein Victoria’s-Secret-Model und die älteste unter den Top Ten. Mit 5,7 Millionen geschätztem Verdienst landete Moss immer noch auf Platz vier. Warum die Britin trotz dem, dass sie nicht üblichen Modelanforderungen entsprach, in der Branche durchstartete, braucht sie längst nicht mehr erklären. Dass sie immer noch so dick im Geschäft ist, schreibt Ivan Bart, Chef von IMG Models, ihrer enormen internationalen Präsenz zu. Abgesehen von ihren Aufträgen für Versace, Rimmel und Vogue-Brillen wird sie nackt im „Playboy“ posieren, um ihren 40. Geburtstag zu feiern.

Neben all den bekannten Hasen im Modelgeschäft, finden sich auch zwei neue Gesichter auf der Topverdiener-Liste: die Chinesin Liu Wen und die Puertoricanerin Joan Smalls. Als erste Latina war sie im Jahr 2010 das Gesicht von Estée Lauder. Kunden wie Hugo Boss, H&M und Tiffany’s kamen hinzu, genauso wie Titel-Shootings für die „Vogue“. Während der Schauen für die Frühjahr-Sommer-Kollektionen 2013 gab es kaum einen Designer, für den die exotische Schönheit nicht gelaufen ist. „Ein farbiges Model, das Luxusprodukte verkauft, ist ein großes Statement“, sagt Bart. „Immer mehr Marken suchen die Kundennähe, indem sie Vielfalt in ihrem Image zeigen.“

Heidi Klum machte Spitzenreiterin Gisele Bündchen nur 2011 vorübergehend Konkurrenz. Den deutschen Modelexport sortierten die Ersteller der Liste allerdings wieder aus ihren Anwärterinnen auf den Topverdienerinnen-Thron. Denn die Topmodel-Mama hat sich, ähnlich wie Tyra Banks, „vom Model zum Mogul entwickelt“. Da sollte Bündchen sich in Acht nehmen, damit ihr nicht das gleiche Schicksal droht.



keko