Sharon StoneAbservieren und triumphieren

„Man trennt sich nicht von einer Sharon Stone“, sagt Sharon Stone. Schlussmachen, das ist ihr Job. Sie hat verschiedene Liebhaber absolviert, viele jünger (einer bezeichnete sie hinterher keuchend als „den Antichrist“), viele auch nur gerüchtehalber. „Wenn ich zwei Dollar bekäme für jeden, mit dem ich angeblich geschlafen habe, wäre ich Milliardärin.“ Wenn sie mal verlassen wird wie von ihrem dritten und vorläufig letzten Ehemann, Zeitungsherausgeber Philip „El Macho“ Bronstein, tut sie es mit Würde: „Phil ist der perfekte Ex-Mann.“ Für alle Fälle aber hat sie in ihrem
Auto stets einen Baseballschläger.

Triumphieren

Nicht heulen, egal wie es kommt. Scheidung? Nächster Mann. Kinderlosigkeit? Adoption. Schlaganfall? Aufstehen, weitermachen. Und jederzeit wissen, wie viel man wert ist: Als die Produzenten „Basic Instinct 2“ abblasen wollten, hat sie auf ihre Gage von 14 Millionen Dollar geklagt, so dass die den Film drehen mussten, allein um Mrs. Stones Honorar zu finanzieren. Das Leben ist kein Ponyhof, das hat sie begriffen. „Mein Wille ist es, der mich berühmt gemacht hat. Nicht mein Talent, mein Charme oder mein Aussehen. Intelligenz und Wille bringen dich überall hin.“ Und wenn doch alles schief geht? „Gibt es immer noch Plan B: „Basic Instinct 3“. Gedreht in einem Altersheim.“