Sonnenbrillen-Trends 2012Cateyes à la Marilyn Monroe und John-Lennon-Look

von AMICA Online Redakteurin
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Lieblings-Shades der Stars

Extravagante Looks

Sobald die Sonne uns im Frühling zum Blinzeln bringt, ist es endlich soweit. Wir halten wieder Ausschau nach den neusten Sonnenbrillen! Soviel vorneweg: 2012 ist vieles erlaubt, solange es nicht langweilig aussieht. Schließlich ist die It-Sonnenbrille mittlerweile ebenso wichtig wie It-Tasche und It-Schuh. Drei Styles fallen diesen Sommer besonders auf: extravagante Looks, Cateye-Modelle, kreisrunde Gläser. Die Klassiker Pilotenbrillen bekamen ebenfalls ein Trend-Update.

Extravagante Looks

„Auffallen bitte!“, lautet das Sonnenbrillenmotto gerade. Das geht sogar so weit, dass sogar extravagante Formen auf den Straßen ankommen, wie wir sie letztes Jahr noch an Pop-Star-Paradiesvögeln skeptisch bewundert haben. Ein Beispiel: Rihannas berühmte Schweißerbrille von Kerin Roses Label A-morir. Online-Shops von Luxus bis High Street bieten Hingucker-Brillen in Finger- und Eiffelturm-Form oder in Sternen-Himmel-Optik. Witzig, aufmerksamkeitsstark, mutig, aber nicht gerade alltagstauglich.

Cateye-Modelle

Cateye-Modelle

Viel mondäner zeigen sich Cateye-Brillen. Ein Trend, der schon 2011 begann und nun seinen Höhepunkt erreicht. Gerade, weil retro angesagt ist und sie auf eine Reise mit in die 50er-Jahre nehmen. Stars wie Alessandra Ambrosio, Kate Bosworth oder Katy Perry wurden mit diesen Shades schon gesichtet. Auch die gerade so gehypte Marilyn Monroe liebte Katzenaugen, weshalb Michelle Williams im aktuellen Kinofilm „My Week With Marilyn“ ebenfalls Cateye-Sonnenbrille trägt.

Egal ob Prada, Dolce & Gabbana, Victoria Beckham oder Louis Vuitton. Alle setzen auf den verführerischen Vintage-Diven-Style, in verschiedenen Ausführungen (mal mit extrem nach oben gezogenen Winkeln, mal eher subtil) und Maßen. Schmale Gläser, seit Jahren aus der Mode, sind hier plötzlich wieder ganz groß!

Runde Gläser

Runde Gläser

Mindestens genauso heiß werden in diesem Sommer aber runde Modelle im John-Lennon-Look gehandelt – gerne auch mit Drahtbügeln. Trendsetterinnen wie die Olsen-Geschwister wählen hier die originalen 70er-Jahre-Brillen mit mittig angebrachten Bügeln, Lady Gaga mag es natürlich noch auffälliger, mit extrabreiten Plastikrahmen. Wer es weniger ausgeprägt will, wählt runde Versionen im typischen Ralph-Lauren-Stil, mit seitlich, oben angebrachten Bügeln und in Hornoptik und nicht ganz kreisrunden Gläsern (siehe Miley Cyrus mit Ray-Ban-Brille). Frauen mit runder Gesichtsform sollten allerdings aufpassen. Besser sehen runde Formen meist bei eckigen oder herzförmigen Gesichtern aus.

Out sind hingegen große, rundliche Gläser in „Puck die Stubenfliege“-Optik. Wenn schon extragroß, dann bitteschön eckig, in Schmetterlings-, Schweißer-, oder Pilotenform. Letztere, die Aviator-Brillen, gehören zu den absoluten Überfliegern und sind jedes Jahr wieder angesagt. Sie kommen jetzt gerne verspiegelt oder ganz klassisch mit Lederdetails. Hier ist auch ein Mix mit anderen Trends möglich, wie Tom Ford beweist. Er designte eine Pilotenbrille mit kleinen, kreisrunden Gläsern (Favorit!).

Piloten & Co.

Farbtrends, Pilotenbrillen, kleine Extras

Generell spiegelt sich in den Brillen die derzeitige Liebe der Modewelt zu Knallfarben und Modetrend Pastellfarben - Süßeste Versuchungen des Frühlings wider. Ob Krachpink oder Signalrot, Zartrosa oder Mint – die Augen werden diesen Sommer weiterhin von fröhlichen Farben umrahmt. Oft gesichtet: Duocolor-Optiken, zum Beispiel durch Kontrast-„Brauen“ oder -Bügel. Außerdem sehen Fashionistas mit halb eingefassten Brillen scharf aus. Den Vintage-Style kennen wir schon vom Allzeit-Liebling „Clubmaster“ von Ray Ban. 2012 wird der Look gerne auf sämtliche Modelle angewendet. Lustig: Der Designer Mauricio Stein kreierte für für den Shop „Asos“ eine runde Brille mit halber Fassung unten, auf der die Gläser „aufliegen“.

Gerne spielen die Kreativdirektoren darüber hinaus mit kleinen Extras. Victoria Beckham etwa lässt in ihre Fassungen kleine Metalldreiecke ein. Louis Vuittons Cateye-Modell wartet mit einem Doppelbügel auf, bei Prada erinnern Metallic-Applikationen an die Kühlergrills von 50ies-Autos. Die Rahmen selbst begnügen sich oft nicht mehr nur mit einfarbigem Acetat. Die große Transparenz-Welle wird zum Beispiel ergänzt durch eingegossenes Glitzer (Miu Miu) oder überzogene Spitze (Dolce & Gabbana). Das Label Italia Independent überzieht seine Rahmen sogar mit knallfarbenem Samt.

Langweilig sieht wirklich anders aus. Viel Spaß beim Shoppen!