Star-Nachwuchs Veronica Ferres macht alles für ihre Tochter
Im Film „Sie hat es verdient“ wird Veronica Ferres´ Tochter ermordet. Im echten Leben versucht sie ihr Kind zu schützen und verzichtet auch auf Selbstverwirklichung.
Text: Veronika Schaller
Der Kopf eines Mädchens fliegt gegen die Wand. Es wird an den Folgen dieser Schlägerei sterben. Verstörende Jungendgewaltszenen sahen die ARD-Zuschauer gestern zur besten Sendezeit.In „Sie hat es verdient“ spielt Veronica Ferres eine Frau, deren Tochter an ihrem 16. Geburtstag von Mitschülerinnen ermordet wird. „Unser Film zeigt, dass das, was die junge Mörderin anrichtet, nur möglich ist, weil sie Mitläufer hat“, sagte Ferres, die auch Koproduzentin des Dramas ist, gegenüber der Nachrichtenagentur „Dapd“ auf dem Münchner Filmfest. „Mobbing gibt es in allen Bereichen“, so die 46-Jährige weiter. Das Thema habe aus diesem Grund eine große gesellschaftliche Relevanz.
Weil sie selbst eine zehnjährige Tochter hat, macht Veronica Ferres sich Sorgen: „Heute sehen Kinder manchmal schon mit acht Jahren Gewalt und Pornos – aus Spaß. Wie sollen Kinder so was einordnen?“
Schützen will sie ihr Kind durch strenge Medienerziehung. „Wir verbieten ihr ein Handy auf dem Schulhof, und sie darf nicht ohne Kontrolle ins Internet“, sagte Veronica Ferres etwa der „Bild“-Zeitung. Um sich selbst verteidigen zu können, mache ihre Tochter zudem Judo.
Kind statt Karriere
Dass es ihr schwer fällt für ihre Tochter da zu sein und gleichzeitig zielstrebig im Beruf, verriet Veronica Ferres gegenüber der Zeitschrift „Freundin“. „Ohne hin und wieder auf die eigene Verwirklichung zu verzichten, sind Kind und Karriere nicht vereinbar“, gestand die Power-Frau.Für eine gute Erziehung versuche sie sich daher Filmsets so oft wie möglich zu verlassen und nach Hause zu kommen. „Selbst wenn wir bis spät in die Nacht drehen, fahre ich immer zum Flughafen, um die nächste Maschine nach München zu bekommen, während meine Kollegen vielleicht müde in die Hotelbetten fallen“, erklärte sie. „Wenn ich meiner Tochter schon am Abend keinen Gutenachtkuss geben konnte, möchte ich sie wenigstens am Morgen begrüßen und mit ihr gemeinsam frühstücken, bevor sie zur Schule geht“.
peter_echevers
| 16.09.2011, 23:01
Respekt Respekt
Am 15.09. konnte ich den Film über den direkten Stream des ARD im Internet sehen. Seit vielen Jahren ist es nicht mehr vorgekommen, dass mich ein Film auch nachher noch lange beschäftigte. Frau Ferres in dieser Charakterrolle zu erleben nötigt mit Respekt ab. Ich sehe sie nun mit ganz anderen Augen. Ein Solinger Mädchen ganz oben. Einfach toll gemacht. Peter Echevers, Architekt und Autor, Rio de Janeiro
Am 15.09. konnte ich den Film über den direkten Stream des ARD im Internet sehen. Seit vielen Jahren ist es nicht mehr vorgekommen, dass mich ein Film auch nachher noch lange beschäftigte. Frau Ferres in dieser Charakterrolle zu erleben nötigt mit Respekt ab. Ich sehe sie nun mit ganz anderen Augen. Ein Solinger Mädchen ganz oben. Einfach toll gemacht. Peter Echevers, Architekt und Autor, Rio de Janeiro







powered by plista













