Stars lieben Coco und Karl LagerfeldSarah Jessica Parker ist süchtig nach Chanel-Taschen

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Sarah Jessica Parker in Chanel

„Ich bin völlig ausgerastet vor Glück“, verriet Sarah Jessica Parker gegenüber dem Magazin „Bunte“. „Es war vor mehr als 20 Jahren, als mein damaliger Boyfriend mir eine kleine schwarze Chanel-Tasche schenkte“. Wie viele die Schauspielerin heute von diesen besitzt, wollte sie jedoch nicht verraten. Denn die Anzahl sei geradezu unanständig. „Obwohl ich ja davon überzeugt bin“, so Sarah Jessica Parker weiter, „dass man davon nie genug haben kann.“

Aber auch anderen berühmtem Modeliebhaberinnen ging es wie dem „Sex and the City“-Star. Von jungen Fashion-Girls wie Blake Lively, Rachel Bilson, Keira Knightley oder Katy Perry, bis hin zu erwachsenen Stilvorbildern wie Claudia Schiffer oder Kate Moss – mit der Liste prominenter Chanel-Trägerinnen könnte man ganz Hollywood pflastern. Oder umgekehrt: Es gibt eigentlich niemanden, der Chanel nicht liebt.

Kleider-Kristalle
Fashion Week Paris, Herbst-Winter 12/13, Karl Lagerfeld, Chanel

Karl Lagerfelds Modenschauen im Pariser Grand Palais zählen jede Saison erneut zu den Highlights der Fashion Weeks, werden stets von allen Seiten hoch gelobt.

Das liegt zum einen an der scheinbar unendlichen Kreativität des Modeschöpfers, der es immer wieder schafft, Chanel-Klassiker neu zu interpretieren und trotz Eleganz cool aussehen zu lassen. Zum Beispiel durch Löcher in Jacken, schärfere Schnitte oder offen wirkende Säume. 1983, zwölf Jahre nach Coco Chanels Tod, hatte er die Nadelführung beim Label übernommen und ihm auf diese Weise schnell zu altem Glanz verholfen. Zum anderen aber kann Karl Lagerfeld auf einen wahren Schatz an Archivstücken zurückgreifen. Denn Coco Chanel hatte nicht nur die Frauen aus dem Korsett befreit, sondern auch funktional-schicke Teile kreiert, die zu Allzeit-Favoriten der Modewelt avancierten: Designer - Chanels Klassiker

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Nur ein Klassiker fehlt in dieser Reihe. Einer, der sehr viele Frauen wie Sarah Jessica Parker zum Ausflippen bringt. Im Februar 1955 nämlich kreierte die „Mademoiselle“, wie sie immer genannt werden wollte, eine der berühmtesten Taschen überhaupt. Die nach ihrem „Geburtsdatum“ benannte „2.55“. Seit Karl Lagerfeld im Jahr 2005 die Tasche originalgetreu wieder auf den Markt gebracht hat, ist sie ein It-Dauerbrenner und wird jede Saison in verschiedenen Varianten neu aufgelegt.

Die prägnanten Merkmale der 2.55:

– Kette: Zum Umhängen sollte Coco Chanels Tasche sein, weil sie auf Cocktail-Partys die Hände frei haben wollte. Die Idee zum Kettenhenkel hatte die Designerin angeblich, weil die Nonnen in ihrem Waisenhaus ähnliche Schlüsselketten trugen.
– Steppung: Gesteppten Jacken bei Pferderennen inspirierten sie angeblich zum typischen Muster.
– Drehverschluss: Er befindet sich auf der Vorderseite der „Flap-Bag“ (heute mit Chanel-Logo).
– Kleines Taschenfach auf der Rückseite: Hier soll die Modeschaffende immer Geld aufbewahrt haben, im Geheimfach der Klappe hingegen Liebesbriefe.