Agyness Deyn She is it
Goodbye, Kate! Agyness Deyn, die neue englische Stil-Königin, ist blond, boyish und riecht nach Manchester. Ihr stehen Baked Beans genauso gut wie Balenciaga.
Text: Ben Reardon, Stefanie Neumann,
Paul Flynn
© Reuters
Seit zwei Jahren befindet sich die 25-Jährige in einem Erfolgsrausch, der nicht mehr aufhört. Gerade wurde Agyness Deyn vom „Tatler“ zur bestangezogenen Frau des Jahres gewählt. Und das Szenemagazin „i-D“ widmete ihr eine Ausgabe mit sieben verschiedenen Covers, die alle ihr Gesicht trugen.
„Ist schon ziemlich verrückt“, sagt sie und nimmt noch einen Schluck. „Dabei bin ich eigentlich gar nicht so wichtig.“ Stimmt. Weil wichtig nicht das richtige Wort ist, um Agyness zu beschreiben. Sie ist anders. Sie ist nicht die klassische Laufstegschönheit mit perfektem Gesicht, langer Mähne und noch längeren Beinen. Sie ist auch nicht die Sorte Frau, der Männer auf der Straße hinterherpfeifen. Sondern jemand, nach dem man sich überrascht umdreht und ihn dann nicht mehr vergisst. Ihre wasserstoffblonde Jungsfrisur, die stechend blauen Augen, ihre unbekümmerte Art, mit der sie eine karierte Herrenhose einfach mit einem breiten Gürtel zurechtzurrt oder eine Union-Jack-Handtasche zum Abendkleid trägt – das ist Agyness. Und genau das hat die in den Luxus verliebte Modewelt gebraucht.
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