Stil-Ikonen Die Grazie der Grace

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Erst Prinzessin Hollywoods, dann Fürstin von Monaco: Grace Kelly verführte die Männer mit kühler Schönheit und faszinierte die Frauen mit Stilgefühl. Eine Hommage!
Text: Veronika Schaller
© Grace Kelly - Eine Hommage in Fotografien
Bei „Eisfee“, „Tiefgefrorene Göttin“ oder „Vulkan“ mit Gletscherblick“ handelt es sich nur um einige der Versuche aus dem Jahr 1955, Grace Kellys Ausstrahlung in Worte zu fassen. Heute, achtzig Jahre nach Geburt der Schauspielerin, sind ihr kühler Sex-Appeal und ihre Eleganz bereits Legende.
© Grace Kelly - Eine Hommage in Fotografien
Grace Kelly nach der Oscar-Verleihung 1955

Reiches Mädchen will schauspielen

Eigentlich hat es Grace Kelly gar nicht nötig berühmt zu werden. Sie wird am 12. November 1929 in Philadelphia in gute Verhältnisse hineingeboren. Ihr Vater, John Brendan Kelly sr., hatte es vom Maurer zum Millionär gebracht.

Grace Kelly aber genügt das angenehme Leben der Oberschicht nicht. Zu sehr interessiert sich für Bühne, Film und Fernsehen. Obwohl ihr Vater nicht begeistert ist, beginnt sie als Model zu arbeiten. Schnell wird sie zum Werbe-Star und geht auf die Schauspielschule.

1951 steht Grace Kelly erstmals für einen Hollywood-Film vor der Kamera. Es folgen Streifen wie „Zwölf Uhr mittags“ und „Mogambo“. Einen besonderer Fan Grace Kellys: Alfred Hitchcock. Der Regisseur findet in ihr eine Muse, lässt sie in drei seiner – heutigen Klassiker – die Hauptrolle spielen. Gekrönt wird die Hollywood-Prinzessin dann 1955. Für ihre Rolle in „Ein Mädchen vom Lande“ erhält sie den Oscar als „Beste Darstellerin“.

Von wegen Nonne: Graces Männergeschichten

Auch andere Männer lässt Grace Kellys Schönheit nicht kalt. Ob Gary Cooper, Clark Gable, Louis Jourdan, William Holden, Robert Evans, Bing Crosby oder James Stewart – mit nahezu allen ihren Filmpartnern soll sie Affären haben. Dass sie alle auch deutlich älter sind, ist kein Zufall. „Ich ziehe ältere Männer vor“, sagte sie einmal: „Die sind einfach interessanter. Ich mag Leute, die mehr wissen als ich.“

Auch während die Blondine mit dem Star-Modeschöpfer Oleg Cassini verlobt ist, pflegte sie Liebschaften zu zwei Schauspielern. Alles ganz diskret, nach außen wahrt sie das Bild der „letzten Lady“ perfekt.
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Die Grazie der Grace
T. Ollerdeckst  |  12.11.2009, 12:45
sehr gut!
ich kann mich meinem vorposter nur anschließen!

G. Fälld-Miehr  |  12.11.2009, 12:29
tip top!
sehr schöner text über eine ikone des vergangenen jahrhunderts! ein lob an die autorin, die bestimmt noch bis spät abends an der fertigstellung des artikels saß.
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