Interview mit Playmate Juliette Menke„Nach der Brust-OP war alles neu“

von AMICA Online Redakteurin J'adore les Parisiennes!
Alle Infos zu Kerstin: oder folge mir auf

Ein bewegtes Sexleben führt Juliette Menke als Serienstar. Schon seit fünf Jahren spielt sie die Lena Bergmann in der RTL-Serie „Alles was zählt“ und hat zahlreiche Bettpartner durch. Auch für das Magazin „FHM“ und die Tierschutzorganisation Peta zeigte die Deutschfranzösin schon viel Haut. Aktuell aber sind ihre hüllenlosen Fotos im Oktober-Playboy das Tuschel-Thema. Sie selbst ging die Geschichte ganz entspannt an. Natürlich achtet sie als Schauspielerin auf ihre Ernährung. „Aber mein Nutella-Brötchen morgens nimmt mir keiner“, erzählte Menke. Eigentlich wollte das aktuelle Playmate nicht über Privates sprechen. Dann verriet die 30-Jährige doch, wie sie ihren Freund rumgekriegt hat.

AMICA Online: Sie sagten, Ihre Mutter würde wahrscheinlich das Stadtzentrum meiden, wenn der Playboy erscheint. Wie geht es ihr?

Juliette Menke: Ich denke gut. Das ist lustig, weil sie gerade unserer Bäckerin auf Facebook geschrieben hat, dass sie ja vorher da gewesen wäre und mit ihr zusammen die „Bild“-Zeitung angeschaut habe. Sie hat mich überrascht.

Wie haben andere Freunde reagiert?
Durchweg positiv. Diejenigen, die mich gut kennen haben mich auch vorher unterstützt. Sie haben mir gesagt: Mensch, das ist ein tolles Angebot. Mach das auf jeden Fall.

Sie haben Sie also darin bestärkt, die Fotos zu machen?
Logisch. Wobei ich tatsächlich nur einen ganz engen Kreis eingeweiht habe, weil letztendlich war es ja meine Entscheidung. Und im Endeffekt habe ich auch nicht lange überlegt. Schließlich ist es eine große Ehre.

Welches ist Ihr Lieblingsbild?
Das Bild mit der Frucht. Das ist ein ganz dezentes, auch was für Mama (lacht). Ich finde das Licht wahnsinnig schön, meine Silhouette und ich habe ein Lächeln auf den Lippen. Insgesamt eine wunderbare Stimmung.

© Florian Lohmann für Playboy 10/2011

Es war ja auch nicht das erste Mal, dass Sie die Hüllen fallen ließen. 2009 gab es ein Shooting für FHM. Damals haben Sie vier Monate strenges Fitnessprogramm gemacht. Wie sah das vor den Playboy-Fotos aus?
Ganz anders. Das war auch das Einzige, wovor mich meine Freunde gewarnt haben. „Wenn du das machst, dann ganz entspannt, mach dich bloß nicht verrückt.“ Bei FHM war ich sehr nervös, weil ich ja gerade ein neues Körpergefühl hatte. Nach der Brust-OP war alles neu. Deshalb habe ich mit einem Personal Coach trainiert und verschiedene Diäten versucht. Für den Playboy hatte ich gar nicht so viel Zeit und ich war viel entspannter. Ich war eher Latte Macchiato trinken und Kuchen essen. So wie meine Figur ist, musste es reichen.

Klingt als wären Sie jetzt mit Ihrem Körper ziemlich zufrieden.
Ja. Es könnte immer besser sein, wir werden ja alle nicht jünger. Insgesamt bin ich einverstanden mit mir. Das war ich nicht immer.

Deswegen auch die Brust-Vergrößerung.
Das Thema wollte ich eigentlich nicht mehr ansprechen, weil ich es nicht so oberflächlich behandelt sehen möchte. Mit all der Kritik von Ärzten und Familie habe ich mir das wohlüberlegt. Diejenigen, die mich kennen, wissen warum und kennen meine Geschichte. Es ist etwas ganz Persönliches. Trotzdem war es mir wichtig, in der Öffentlichkeit dazu zu stehen, weil es auch Quatsch wäre zu behaupten, es ist alles echt. Ich möchte einfach einen Schlussstrich ziehen. Die Leute, die darüber spekulieren, ob es natürlich aussieht oder nicht, sollen mal auf meinen Po gucken, der ist auch rund (lacht).

Juliette Menke - Aufstylen für's erste Date? Überflüssig!

1
„Nach der Brust-OP war alles neu“