Interview mit Alessandra Pocher„Die Liebe ist jeden Tag aufs Neue harte Arbeit“

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Die Liebe ist ihr nicht nur in ihrer Schmuckkollektion wichtig

Wie sieht denn ein Tag bei den Pochers aus?
Zugegeben, ein wirklich normales Leben führen wir nicht. Oli und ich gehen nicht von 9 bis 17 Uhr ins Büro, also haben wir den Luxus den Tag so planen zu können, dass einer immer bei den Kids ist. Meistens bin ich das. Da bin ich eher altmodisch. Aber mein Mann ist ja doch viel unterwegs und das in unterschiedlichen Städten.

Würden Sie sagen, dass sie beide ein Traumpaar sind?

Ich würde sagen, dass wir sehr unterschiedliche Menschen sind, dass das aber in einer Partnerschaft genau so sein sollte. Sonst wird es irgendwann ja langweilig. Unsere Beziehung ist jeden Tag aufs neue viel Arbeit. Aber die Arbeit lohnt sich. Allein wenn ich jeden Morgen aufstehe und in die Gesichter unserer Kinder sehe, dann weiß ich das ich alles richtig gemacht habe. Etwas anderes würde ich mir gar nicht wünschen.

Wünschen Sie sich, dass ihre Kinder auch berühmt werden?
Grundsätzlich bin ich jemand, der konsequent die Kinder aus der Öffentlichkeit raushält. Weil Oli und ich eben genau darauf bestehen, dass sie beschützt und behütet aufwachsen können und ein normales Leben führen. Es ist uns wichtig, dass es ihre Entscheidung bleibt, ob sie ihre Anonymität aufgeben wollen, oder eben nicht. Ich will mir später von meinen Kindern nicht vorwerfen lassen, das ich sie in die Öffentlichkeit gezerrt oder Kinderbilder von ihnen gepostet habe. Meine eigenen Kinderbilder sind ja teilweise auch richtig peinlich und ich will mir gar nicht vorstellen, wie es wäre, wenn die jeder sehen würde.

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Alessandra Pocher mit der AMICA Online Autorin Naomi Jödicke im Gespräch.

Schaffen Sie es wirklich, dass Ihre Kinder anynom bleiben, zum Beispiel, indem Sie Ihre Namen verheimlichen?
Tatsächlich erkennt sie niemand auf der Straße. Die Kleinen gehen gerne mit meiner Mama auf den Spielplatz. Und dort brauche ich mir keinerlei Gedanken darüber zu machen, dass einer sagt: „Guck mal, das sind doch die Pocher Kinder“.

Lassen Sie sich in der Erziehung inspirieren von Ihrer eigenen?

Ja, klar. Es ist doch ganz natürlich, dass man das weitergibt, was man selbst kennt. Als Teenager habe ich meine Mama noch mit den Worten angeschrien: „Das werde ich nie bei meinen Kindern machen“. Aber genau ihre Erziehungsmaßnahmen schleichen sich jetzt bei mir ein. Heute muss ich mich bei ihr bedanken, denn sie hat einen so tollen Job gemacht und tut es bei meinen Kindern immer noch.

Würden Sie von sich aus behaupten eine gute Mutter zu sein?

Das ist eine schwierige Frage, da ich über mich selbst nicht sagen könnte: „Ich bin eine gute oder schlechte Mama“. Ich gebe mein Bestes und versuche eine gute Mutter zu sein und strebe es an, die beste Mutter für meine Kinder zu sein, die ich sein kann.

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„Die Liebe ist jeden Tag aufs Neue harte Arbeit“
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Chrisi  |  15.11.2012 22:27
Billig
Also, der Schmuck sieht wirklich richtig geschmacklos und billig aus. Bin enttäuscht.

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