Geständnis von „Bauer sucht Frau“-Moderatorin Inka Bause will keinen Bauern als Mann

 

Früher Teeenie-Star in der DDR, heute Publikumsliebling dank der Kuppel-Show „Bauer sucht Frau“: Inka Bause verrät warum die Bauern bei ihr bisher nicht landen konnten und Haare so wichtig sind.
Text: Diana Alemann
© Reuters
Der „sanfte Schweinebauer Uwe“, Bauer Josef und Narumol, der „rüstige Rinderwirt Richard“ sind nur einige der kultverdächtigen Charaktere, denen Inka Bause in der Rtl-Sendung „Bauer sucht Frau“ zur großen Liebe verhilft. Im Leben der quirligen Blondine steht die Liebe jedoch hinten an. Ihr Herz schlägt zurzeit nur für Beagle Bruno, wie Sie in der aktuellen Ausgabe der „Freundin“ verriet. Auch wenn Inka Bause ein Herz für alle Kandidaten ihrer Sendung hat, würde sie nie auf die Idee kommen sich in einen zu vergucken. „Denen bin ich zu hektisch und dünnärmig“, meint Bause, umgekehrt findet sie die Landwirte „ein bisschen naiv“ oft hätten sie auch äußerliche Mankos.

Überhaupt kommt ein Leben auf dem Land für die Moderatorin nicht in Frage, wie sie weiter erzählt: „Nie! Man müsste mich mit den Füßen zuerst aus Berlin raustragen."

Der ehemalige Schlagerstar

Was viele nicht wissen: Inka Bause hat vor ihrer Moderationskarriere schon eine ganz andere Karriere hinter sich. Mit Schulterpolstern, wilden Locken und neonfarbenen Klamotten ist sie in den 80er Jahren in der damaligen DDR aufgetreten und hat große Konzerthallen zum Jubeln gebracht. Eine Zeit, die Bause jetzt wie ein anderes Leben vorkommt. Für die Moderatorin und Sängerin ist das Leben jedoch nicht ein einziges Wunschkonzert gewesen. Nach dem Karriere-Hoch folgte nach ihrem Studium erstmal ein großes Tief: „Die Ossis hatten keine Lust mehr auf mich und andere Stars, die Wessis hatten Sandra und Nicky“ berichtete sie der „Freundin“.

Auch privat musste die sympathische Mutter schon durch schwere Zeiten, als sich ihr Ex-Ehemann das Leben nehmen wollte. Alles zu der Zeit als sie ein kleines Kind zu versorgen hatte. Für Bause war das jedoch nie ein Grund ihren Optimismus zu verlieren. Um sich von ihrem alten Leben zu lösen, war besonders eine optische Veränderung wichtig und sehr symbolträchtig. Inspiriert von der mutigen Radikalveränderung von Meg Ryan hat Inka Bause mit 30 den Schritt von lang zu kurz gewagt und es nie bereut. „Bis ich dreißig war, trug ich lang und fühlte mich damit irgendwann fremd. Dann kam Meg Ryan und es war um mich geschehen.“ verriet Bause. „Als die Haare ab waren, habe ich geheult vor Freude. Ich hatte mich von meinem alten Leben getrennt und fing ein neues an“

Positiv strahlen können ihre Fans Sie wieder ab dem 17. Oktober sehen, wenn die neue Staffel „Bauer sucht Frau“ anläuft.
Karl  |  05.10.2011, 18:53
Sehr gut!
Alte Zöpfe abschneiden ist immer gut.
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