Fashion-Vorsätze 2008Modegewohnheiten

Text: Wäis Kiani
© Reuters

So, jetzt ist es vorbei, das Jahr meine ich, und ich höre schon wieder von allen Seiten: Nächstes Jahr trinke ich weniger/mache ich öfter Yoga/gehe ich nicht mehr fremd. Für wahre Probleme scheint sich hier keiner Besserung zu wünschen. Mir zum Beispiel macht meine Ankleidezimmer-Situation mitsamt dem unsortierten Status meiner Garderobe echten Kummer.

Deswegen die Liste mit meinen schlimmsten schlechten Modegewohnheiten und den besten guten Vorsätzen:

1. Mindestens zweimal im Jahr meinen Schrank in einen vornehmen Bundeswehrspind verwandeln. Zum einen, weil man dabei immer Stücke wiederentdeckt, die man schon vergessen hatte. Zum anderen, um Luft zu schaffen für die neuen Sachen. Außerdem finde ich es störend, wenn zwischen den neuen Winterkleidern drei Ibiza-Fummel übereinander auf einem Bügel hängen. Nein, so eine Ankleidesituation ertrage ich nicht mehr. Endlich mehr Kleiderbügel kaufen. Und zwar aus Holz!

2. Statt wahllos schwarze Cocktailkleider zu horten lieber einen perfekt-sexy Pencilskirt finden, der mit allen möglichen Oberteilen (Seidenbluse, Rolli, Kaschmirbandeau, Paillettentop, Jackett …) immer anders aussieht.

1
Modegewohnheiten